Wagenknecht fordert Spahn-Rücktritt wegen Leihmutter-Debatte

17. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

: Debatte um Leihmutterschaft

Berlin () – BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht fordert in der Leihmutter-Debatte den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn.

„Dass der Fraktionsvorsitzende der Kanzlerpartei in den USA auf Baby-Shoppingtour geht, zeigt seine unerträgliche Doppelmoral“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal T-Online. „Dieser Mann sollte endlich zurücktreten.“

Wagenknecht sagte, die Debatte gehe weit über Spahns persönliche Familiengründung hinaus. Dass inzwischen auch Babys zur Ware geworden seien und man Mutterbäuche einfach mieten könne, sei eine schändliche Entwicklung. Diese Praxis sei in aus gutem Grund verboten.

Wagenknecht warf Spahn außerdem vor, nicht zum ersten Mal durch Doppelmoral aufzufallen. „Spahn predigte Corona-Lockdowns und hielt in dieser Zeit CDU-Spenden-Dinner mit verheimlichten Geldgebern ab. Er schädigte den Bund in dreistelliger Millionenhöhe mit dubiosen Masken-Deals, die Parteifreunde zu Millionären machten. Er sitzt seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag, lebt vom Steuerzahler, aber predigt deutschen Rentnern Verzicht.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sahra Wagenknecht fordert den Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen der Leihmutter-Debatte
  • Sie kritisiert eine „Baby-Shoppingtour“ und bewertet das Mieten von Mutterbäuchen als in Deutschland aus gutem Grund verboten und „schändliche Entwicklung“
  • Wagenknecht wirft Spahn erneut Doppelmoral vor, unter anderem im Zusammenhang mit Corona-Lockdowns, CDU-Spenden-Dinnern, Masken-Deals und seiner Rolle seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Unionsfraktionschef Jens Spahn; Forderung von BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht nach Rücktritt wegen Vorwürfen in der Leihmutter-Debatte
  • Betroffen: Debatte in Deutschland (Politik/Parteien; Leihmutter-Thema als in Deutschland verboten bezeichnet); Zielgruppe: politische Öffentlichkeit/Parteien, keine konkreten Zahlen oder Fristen im Text genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rücktrittsforderung wegen Kritik an Jens Spahn in der Leihmutter-Debatte und angeblicher Doppelmoral bei Familiengründung und öffentlichem Auftreten
  • Hintergrund: Leihmutterschaft als nach Auffassung von Wagenknecht verwerfliche Entwicklung, weil Mutterbäuche gemietet und Babys wie Ware behandelt würden, in Deutschland aus gutem Grund verboten
  • Auslöser: Spahns angebliche „Baby-Shoppingtour“ in den USA sowie frühere Vorwürfe gegen ihn wie verdeckte Geldgeber bei CDU-Spenden-Dinnern, dubiose Masken-Deals und Rentnern gegenüber predigter Verzicht
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