CSU will an Verbot von Leihmutterschaft festhalten

17. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Leihmutterschaft in

Berlin () – Leihmutterschaft soll in aus Sicht der CSU verboten bleiben. „Die gesetzlichen Regelungen zum Thema Leihmutterschaft in Deutschland sind gut begründet“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Es besteht dort kein Änderungsbedarf.“

Auch die CDU hatte zuvor deutlich gemacht, die geltende Rechtslage solle bleiben, wie sie ist. Aus der Unionsfraktion hieß es, es gebe intern keine Debatte zur Änderung der aktuellen Gesetzesregelung.

Hintergrund der Diskussion ist, dass Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) und sein Ehemann mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden sind. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Spahn steht in der Kritik, weil er das deutsche Verbot mit der Auslandslösung umgangen und gegen die politische Linie der Union gehandelt hat. CDU und CSU haben sich bislang klar gegen Leihmutterschaften positioniert. Auch Spahn hatte sich in der Vergangenheit dagegen ausgesprochen.

Mit Blick auf seinen Kollegen an der Fraktionsspitze sagte Hoffmann: „Ich wünsche Jens Spahn und seiner Familie alles Gute und Gottes Segen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vater, Mutter, Kind (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die CSU fordert, dass das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland bestehen bleibt und sieht keinen Änderungsbedarf an der geltenden Rechtslage
  • CDU und Unionsfraktion erklären intern keine Debatte über eine Änderung der aktuellen Gesetzesregelung zur Leihmutterschaft
  • CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann wünscht Jens Spahn und seiner Familie alles Gute und Gottes Segen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • CSU und CDU in Deutschland; Region: bundesweit; Zielgruppe: Unionsparteien/Unionsfraktion; Frist/Zeitraum: keine konkreten Angaben; Intensität: keine Änderung der bestehenden gesetzlichen Lage zu Leihmutterschaft, also Verbot soll unverändert bleiben
  • Jens Spahn (CDU) und sein Familienumfeld; Region: Deutschland mit Bezug auf USA-Auslandsfall; Zielgruppe: politische Öffentlichkeit/Unionsmitglieder; Intensität: Kritik wegen Umgehung des deutschen Verbots durch Leihmutter in den USA, ohne konkrete Zahlen/Zeiten genannt
  • Betroffene Praxis: Leihmutterschaft; Region: Deutschland; Zielgruppe: Personen, die Leihmutterschaft in Anspruch nehmen möchten; Intensität: Verbot soll aus Sicht der CSU bestehen bleiben, Änderungsbedarf wird verneint, keine Zahlen/Fristen genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • CSU fordert Beibehaltung des Verbots von Leihmutterschaft in Deutschland, mit Verweis darauf, dass die bisherigen gesetzlichen Regelungen gut begründet seien und kein Änderungsbedarf bestehe
  • Hintergrund der Debatte: Jens Spahn (CDU) und sein Ehemann sind mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden, während Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und ihm deshalb vorgeworfen wird, das Verbot durch eine Auslandslösung umgangen zu haben
  • CDU und CSU positionieren sich grundsätzlich gegen Leihmutterschaften und geben an, dass intern keine Debatte zur Änderung der geltenden Rechtslage bestehe

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • CSU und CDU halten die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Leihmutterschaft in Deutschland für gut begründet und sehen keinen Änderungsbedarf
  • Innerhalb der Unionsfraktion gibt es intern keine Debatte, die aktuelle Gesetzesregelung zur Leihmutterschaft zu ändern
  • Es bleibt beim unionspolitischen Kurs, Leihmutterschaft in Deutschland zu verbieten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH