Hessen fordert Nachbesserungen bei geplanter Notfallreform des Bundes

12. Juni 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitsreform und Notfallversorgung in Hessen

() – Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrates Nachbesserungsbedarf bei der geplanten Notfallreform des Bundes angemeldet. Das teilte das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege am Freitag mit.

Der Bundesrat befasst sich heute mit dem Gesetz zur Reform der Notfallversorgung und dem Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Stolz begrüßte die Reform im Grundsatz, da der Rettungsdienst im Bundesrecht bislang als bloßer Fahrtkostenersatz erscheine. Dies sei ein Paradigmenwechsel.

Allerdings müsse die Finanzierung stimmen und alle Kosten des Rettungsdienstes abdecken, darunter Einsatz, Vorhaltung, Investitionen und Leitstelleninfrastruktur. Die von den Ländern geforderte Übergangsfrist von zwölf Monaten für neue Verträge sei zu kurz.

Die Ministerin forderte den Bund auf, die Notfallreform, die Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und die laufende Krankenhausreform konsequent zu verzahnen.

Nur so entstehe eine Versorgung, die vor Ort wirklich ankomme. bringe mit dem Projekt zur sektorenübergreifenden ambulanten Notfallversorgung (SaN) eigene Erfahrungen in die Debatte ein.

Siehe auch:  Mutmaßlicher Brandstifter in Ostfildern festgenommen

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sitzung des Bundesrates am 12.06.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nachbesserungsbedarf bei der geplanten Notfallreform des Bundes angemeldet
  • Übergangsfrist von zwölf Monaten für neue Verträge als zu kurz erachtet
  • Forderung nach konsequenter Verzahnung der Notfallreform mit der Krankenhausreform und Stabilisierung der Beitragssätze

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz und den Bundesrat
  • Zielgruppe: Bevölkerung in Hessen und möglicherweise bundesweit, insbesondere Patienten, die Notfallversorgung benötigen
  • Frist: geforderte Übergangsfrist von zwölf Monaten für neue Verträge als zu kurz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Nachbesserungsbedarf bei der Notfallreform angemeldet
  • Finanzierung muss alle Kosten des Rettungsdienstes abdecken
  • Übergangsfrist für neue Verträge wird als zu kurz erachtet

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Notwendigkeit von Nachbesserungen bei der geplanten Notfallreform angemeldet
  • Finanzierung des Rettungsdienstes muss alle Kosten abdecken
  • Forderung nach einer längeren Übergangsfrist für neue Verträge
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH