Hessen fördert Hörscreening für Neugeborene mit 480.000 Euro
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Gesellschaft: Hessen stärkt Neugeborenen-Hörscreening
Wiesbaden () – Das Land Hessen hat ein neues Förderprogramm zur Früherkennung von Hörstörungen bei Neugeborenen aufgelegt. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, stehen insgesamt 480.000 Euro bereit, um das Neugeborenen-Hörscreening (NHS) flächendeckend auszubauen.
Ziel sei es, dass Familien in allen hessischen Landkreisen wohnortnah Zugang zu dieser Vorsorgeuntersuchung erhalten.
Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) betonte die Bedeutung des Programms für die Startchancen der Kinder. „Ein gutes Hörvermögen ist Grundvoraussetzung für die Sprachentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern“, erklärte sie.
Je früher Einschränkungen erkannt würden, desto besser könnten betroffene Kinder unterstützt werden. Das Land investiere gezielt in die medizinische Infrastruktur; die Ärzte leisteten täglich wertvolle Arbeit mit Geduld und Einfühlungsvermögen.
Der Landtag hatte bereits im November 2025 eine Gesetzesänderung beschlossen, die das Hörscreening in den Aufgabenkatalog des Hessischen Kindervorsorgezentrums aufnahm.
Das neue Förderprogramm ergänzt nun diesen Schritt. Anträge von Ärzten können bis zum 31. August gestellt werden.
Die Förderrichtlinie ist auf der Internetseite des Familienministeriums abrufbar.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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- Hessen legt ein neues Förderprogramm zum flächendeckenden Ausbau des Neugeborenen-Hörscreenings auf und stellt dafür insgesamt 480.000 Euro bereit
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