Bericht: Lufthansa baut IT um und gründet neue Gesellschaft

22. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Lufthansa bündelt IT-Ressourcen in Köln

() – Der Lufthansa-Konzern baut seine IT-Landschaft um. Dazu hat am 1. Juli die neu gegründete „Lufthansa Group IO“ (LHG.IO) – eine Gesellschaft nach europäischem Recht (SE) – ihren Betrieb aufgenommen.

Das berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein internes Schreiben an die Belegschaft. Daraus geht demnach hervor, dass in dem neuen Unternehmen zum Auftakt die internen Leistungen von Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems gebündelt werden. Ziel sei es, das vorhandene IT-Wissen im Konzern besser sichtbar und nutzbar zu machen.

Europas größter Luftfahrtkonzern restrukturiert seit mehreren Monaten die interne Organisation. Aus einer Gruppe einzelner Airlines soll eine Airline-Gruppe werden – die sogenannte One Group. So sollen bisher ungenutzte Synergien gehoben werden, um das mittelfristige Ziel einer bereinigten Ergebnismarge von acht bis zehn Prozent zu erreichen. Ein wichtiger Bestandteil des Vorhabens ist das Projekt One IT, die Konsolidierung der bisher weit verteilten IT-Landschaft mit teilweise unklaren und überlappenden Zuständigkeiten.

Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems sollen als eigenständige Unternehmen bestehen bleiben. Beide Firmen haben auch externe Kunden in der Luftfahrt, für die sie eigene Produkte und Dienstleistungen vorhalten. Dieses externe Geschäft bleibe von den Veränderungen unberührt, zitiert die Zeitung aus dem internen Schreiben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lufthansa-Flugzeuge (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Am 1. Juli hat die neu gegründete Lufthansa Group IO (LHG.IO) als Gesellschaft nach europäischem Recht (SE) ihren Betrieb aufgenommen
  • In der neuen Einheit werden zum Auftakt die internen Leistungen von Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems gebündelt, um das IT-Wissen im Konzern besser sichtbar und nutzbar zu machen
  • Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems bleiben als eigenständige Unternehmen bestehen, während ihr externes Luftfahrtgeschäft von den Veränderungen unberührt bleibt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Lufthansa-Konzern und Beschäftigte in Deutschland; Betriebsaufnahme der neu gegründeten Lufthansa Group IO am 1. Juli; interne IT-Leistungen von Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems werden gebündelt
  • One Group/One IT Restrukturierung mit Konsolidierung der bisher weit verteilten IT-Landschaft; Ziel einer bereinigten Ergebnismarge von 8 bis 10 Prozent als mittelfristiger Zeitraum
  • Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems bleiben als eigenständige Unternehmen erhalten, externes Geschäft mit Luftfahrtkunden bleibt unverändert

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Restrukturierung des Lufthansa-Konzerns zur besseren Nutzung von Synergien und zur Schaffung einer einheitlichen „One Group“ mit dem mittelfristigen Ziel einer bereinigten Ergebnismarge von 8 bis 10 Prozent
  • IT-Konsolidierung im Projekt „One IT“ wegen bisher weit verteilter IT-Landschaften mit teils unklaren und überlappenden Zuständigkeiten
  • Bündelung der internen IT-Leistungen von Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems in der neu gegründeten „Lufthansa Group IO“ zum 1. Juli, um das vorhandene IT-Wissen konzernweit besser sichtbar und nutzbar zu machen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Lufthansa Group IO hat am 1. Juli den Betrieb aufgenommen und bündelt dabei zum Auftakt die internen Leistungen von Lufthansa Industry Solutions und Lufthansa Systems.
  • Das Konzernvorhaben One IT soll die bisher verteilte IT-Landschaft konsolidieren und damit Zuständigkeiten besser klären.
  • Lufthansa restrukturiert im Zuge der One Group die interne Organisation, um Synergien zu heben und das Margenziel von 8 bis 10 Prozent mittelfristig zu erreichen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH