Bundeswehr: Russland stört Litauen-Brigade aus dem All

19. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik: Bundeswehr und Weltraumsicherheit in Berlin

() – Die Bundeswehr wappnet sich für russische Störaktionen aus dem Weltraum, die sich aktuell besonders gegen ihre Präsenz im Baltikum richten sollen. stationiere gerade eine Panzerbrigade in , die navigieren, kommunizieren und aufklären können müsse, sagte Generalmajor Michael Traut, der Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr in Uedem, dem „Tagesspiegel“. Das funktioniere über weltraumgestützte Dienste – und die würden attackiert.

Die bereits beschlossenen Investitionen von 35 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 sind seiner Ansicht nach elementar, um solchen hybriden Angriffen zu begegnen. „Eine möglichst ungehinderte Nutzung des Weltraums und die Fähigkeit, einem Gegner die Nutzungen des Weltraums zu verwehren, sind unabdingbar für eine Kriegstüchtigkeit“, so Traut mit Blick auf die künftige Einsatzbereitschaft. „Wenn wir das nicht machen, verlieren wir, und zwar sehr schnell.“

„Sehr häufig“ stecke Russland hinter den Störaktionen, die seine Einheit beobachte. „Wir denken, dass so etwas ebenfalls kann, zurzeit aber keine Notwendigkeit dafür sieht.“ Beide Akteure demonstrierten derzeit, welche kinetischen und physischen Fähigkeiten sie im Weltraum hätten. Angesichts der Aktivitäten Moskaus im All könne man „sagen, dass Russland seine Schachfiguren in Position gebracht hat und auf den nächsten Zug der Nato wartet“.

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„Wir werden ein Netzwerk von mindestens 200 kleineren Satelliten für eine sichere staatliche Kommunikation aufbauen“, sagte der Kommandeur zu den geplanten Anschaffungen, die dem etwas entgegensetzen sollen. „Wir werden russische Aufklärungssatelliten daran hindern können, von unseren Soldaten oder unserer Infrastruktur am Boden Bilder zu machen. „Dazu zählen unter anderem Laser und elektromagnetische Waffen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Deutschland stationiert eine Panzerbrigade in Litauen.
  • Investitionen von 35 Milliarden Euro bis 2030 zur Bekämpfung hybrider Angriffe.
  • Aufbau eines Netzwerks von mindestens 200 kleineren Satelliten für sichere Kommunikation.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Bundeswehr, Litauen, Baltikum
  • Stärke: 35 Milliarden Euro Investitionen bis 2030, mindestens 200 Satelliten geplant
  • Zukünftige Herausforderungen: hybride Angriffe von Russland, potenzielle Gefahren durch China

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Russlands Störaktionen im Weltraum zielen auf die Präsenz der Bundeswehr im Baltikum ab.
  • Aufbau und Investitionen in Satellitenkommunikation sind notwendig, um hybride Angriffe abzuwehren.
  • Russland zeigt militärische Aktivitäten im Weltraum und wartet auf einen NATO-Schritt.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stationierung einer Panzerbrigade in Litauen
  • Investitionen von 35 Milliarden Euro bis 2030 für den Schutz vor hybriden Angriffen
  • Aufbau eines Netzwerks von 200 kleineren Satelliten für sichere staatliche Kommunikation
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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