Vizechefs der Rentenkommission mussten Standpunkte räumen

1. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Rentenkommission diskutiert Reformen in Berlin

() – Die Vizechefs der Rentenkommission, Annika Klose (SPD) und Pascal Reddig (CDU), haben ihre Standpunkte in der Kommission revidiert. Das berichtet der „Spiegel“.

Zwar habe man weiterhin Überzeugungen, sagte Reddig dem Magazin. „Aber wir haben unsere Positionen an manchen Stellen überdacht und verändert.“

Er habe beim Thema Altersarmut dazugelernt, sagte der CDU-Politiker. Bei Selbstständigen sei die Zahl jener, die im Alter in der Grundsicherung landen, überproportional hoch. Deshalb empfehle die Kommission, künftig alle neuen Selbstständigen in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Bislang setzte die Union hier auf Freiwilligkeit.

Sie habe beim Thema Kapitalrente einen großen Schritt gemacht, sagte Klose. Anfangs habe sie es bei der betrieblichen Altersvorsorge belassen wollen. „Aber die Hälfte der Beschäftigten bekommt gar keine Betriebsrente“, so die SPD-Politikerin. Deshalb sei es klug, die gesetzliche Rente zumindest teilweise über den Kapitalmarkt zu stabilisieren. So erreiche man auch Geringverdiener.

Die Kommission hatte in der vergangenen Woche Vorschläge für eine Rentenreform vorgelegt. Die Pläne sehen vor, dass die „Rente mit 63“ abgeschafft und eine Kapitalrente eingeführt werden sollen.

Siehe auch:  AfD in Infratest-Umfrage jetzt 5 Punkte vor der Union
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pascal Reddig (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Vizechefs der Rentenkommission haben ihre Standpunkte revidiert.
  • Empfehlung, alle neuen Selbstständigen in die gesetzliche Rente einzubeziehen.
  • Vorschläge für Rentenreform: Abschaffung der "Rente mit 63" und Einführung einer Kapitalrente.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Selbstständige, Beschäftigte, Geringverdiener
  • überproportional hohe Altersarmut bei Selbstständigen, 50% der Beschäftigten ohne Betriebsrente
  • Vorschläge für Rentenreform: Abschaffung der "Rente mit 63", Einführung einer Kapitalrente

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  • Überarbeitung der Standpunkte in der Rentenkommission
  • Hohe Zahl selbstständiger Altersarmut; Vorschlag zur Einbeziehung in gesetzliche Rente
  • Bedarf an Stabilisierung der gesetzlichen Rente durch Kapitalmarkt, um Geringverdiener zu erreichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Empfehlung, alle neuen Selbstständigen in die gesetzliche Rente einzubeziehen
  • Vorschläge zur Rentenreform beinhalten Abschaffung der "Rente mit 63"
  • Einführung einer Kapitalrente zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente
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