Reddig verteidigt Rentenpläne gegen Kritik von Schwesig

25. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Rentenreform in Berlin: Debatte über Altersgrenzen

() – Der stellvertretende Vorsitzende der Rentenkommission, Pascal Reddig (CDU), verteidigt die mit der Rentenreform geplanten Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung gegen die Kritik der Ministerpräsidentin von , Manuela Schwesig (SPD).

Schwesig müsse beantworten, um was es ihr eigentlich gehe, sagte Reddig der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). Gehe es ihr darum, dass sie wirklich den Menschen helfen wolle, denen es körperlich nicht gut gehe, die in belastenden Berufen gearbeitet hätten? Da zeige „jede Studie und jede Statistik“, dass genau diese Menschen häufig unterbrochene Erwerbsbiographien hätten, also gar nicht auf so viele Beitragsjahre kämen. Eine Rente nach Beitragsjahren würde besonders Frauen und Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien benachteiligen, sagte der Vorsitzende der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion.

Angesprochen darauf, dass sich Schwesig gegen die von der Kommission vorgeschlagene Abschaffung der Rente mit 63 richte, sagte Reddig, auch in der SPD sähen heute viele, dass das Ziel der Rente mit 63 nicht erreicht worden sei. Diese sei eingeführt worden, um denjenigen einen Ausweg zu bieten, die körperlich nicht mehr könnten. „Aber wir müssen feststellen: Die Rente mit 63 erreicht genau die eben nicht. Da kann man die Frage stellen, ob es richtig ist, dass alle Beitragszahler das finanzieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pascal Reddig am 23.06.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Pascal Reddig verteidigt die Rentenreform und die Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung.
  • Er kritisiert die Rente mit 63, da sie nicht die Menschen erreicht, die körperlich nicht mehr können.
  • Reddig hebt hervor, dass eine Rente nach Beitragsjahren Frauen und Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien benachteiligt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Menschen in belastenden Berufen und mit unterbrochenen Erwerbsbiografien
  • betrifft besonders Frauen und Menschen mit weniger Beitragsjahren
  • Frist: Diskussion um Rente mit 63 und geplante Rentenreform 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verteidigung der Rentenreform und Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung
  • Kritik an der Rente mit 63 und deren Nicht-Erreichung für körperlich belastete Menschen
  • Benachteiligung von Frauen und Personen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien durch die Rentenregelungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verteidigung der geplanten Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung
  • Diskussion über die Rentenreform und deren Auswirkungen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen
  • Überprüfung der Ziele der Rente mit 63 und deren tatsächliche Erreichung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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