Designierter Linken-Chef kritisiert Linksjugend-Äußerungen

18. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik und Antisemitismus in Berlin

() – Der designierte Linken-Chef Luigi Pantisano hat Äußerungen aus den Reihen der Linksjugend Solid zu und dem Gaza-Krieg scharf kritisiert. „Ich erwarte, dass ein solches Verhalten zukünftig von den Verantwortlichen direkt unterbunden wird. Als Partei sind wir klar: Es gibt keinen Platz für antisemitische und menschenverachtende Positionen“, sagte Pantisano der „Rheinischen Post“.

Pantisano betonte weiter, er habe wahrgenommen, dass die Linksjugend sich von den Geschehnissen distanziert habe, und das sei auch notwendig. Zugleich erklärte der designierte Linken-Chef, es gebe kein spezifisches Antisemitismusproblem in seiner Partei. Antisemitismus gebe es leider in allen gesellschaftlichen Schichten und Gruppen, und dagegen kämpfe man als Partei.

Der Bayerische Rundfunk hatte berichtet, Solid-Funktionäre hätten im internen Forum mit Blick auf den Gaza-Krieg von „israelischen Konzentrationslagern“ und einem „israelischen Genozid im Namen des Judentums“ geschrieben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luigi Pantisano (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Luigi Pantisano kritisiert Äußerungen der Linksjugend Solid zu Israel und dem Gaza-Krieg.
  • Pantisano fordert, antisemitische und menschenverachtende Positionen künftig zu unterbinden.
  • Er sieht kein spezifisches Antisemitismusproblem innerhalb seiner Partei, betont jedoch den allgemeinen Kampf gegen Antisemitismus.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Linksjugend Solid, Mitglieder der Linken
  • Region: Deutschland
  • Kritisiert: Antisemitismus, Äußerungen zur Israel-Politik, keine spezifische Frist genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an Äußerungen aus den Reihen der Linksjugend Solid zu Israel und dem Gaza-Krieg
  • Distanzierung der Linksjugend von den Geschehnissen
  • Antisemitismusproblem als gesamtgesellschaftliches Phänomen, nicht spezifisch für die Partei

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Pantisano erwartet Unterbindung antisemitischer Äußerungen durch Verantwortliche.
  • Die Linksjugend hat sich von den Geschehnissen distanziert.
  • Pantisano bekämpft Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Problem.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH