Inflationsrate in Thüringen steigt auf 3,0 Prozent

5. August 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Inflation im Blick

() – Die Inflationsrate in Thüringen ist im Juli auf durchschnittlich 3,0 Prozent gestiegen. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik in Erfurt am Mittwoch mit.

Der Verbraucherpreisindex lag demnach bei 126,5 Punkten auf der Basis 2020 gleich 100. Gegenüber dem Vormonat Juni erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent.

In nahezu allen Hauptgruppen wurden Preissteigerungen festgestellt. Lediglich Bekleidung und Schuhe wurden um 0,7 Prozent günstiger als im Vorjahr.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 0,5 Prozent, wobei Gurken im Vergleich zum Juli 2025 sogar 66,1 Prozent mehr kosteten. Auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte legten mit 5,7 Prozent deutlich zu, tiefgefrorene Fische und Fischfilets verteuerten sich um 9,3 Prozent.

Ohne die stark gestiegenen Preise für Heizöl und Kraftstoffe hätte die Inflationsrate bei 2,0 Prozent gelegen. Heizöl kostete 27,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Kraftstoffe 26,0 Prozent.

Für Freizeitaktivitäten mussten die Thüringer ebenfalls tiefer in die Tasche greifen.

Der Besuch von Sport- und Freizeitveranstaltungen verteuerte sich um 6,5 Prozent, Freizeit- und Sportdienstleistungen kosteten 3,4 Prozent mehr. Einen Grund für den Anstieg zum Vormonat sieht das Statistikamt in den gestiegenen Spritpreisen: Nach dem Wegfall der niedrigeren Spritsteuer mussten Autofahrer im Juli 9,7 Prozent mehr für Kraftstoffe zahlen als im Juni.

Siehe auch:  Wetterbericht für Schleswig-Holstein/Hamburg (06.01.2026)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Supermarkt (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Inflationsrate in Thüringen stieg im Juli auf 3,0 Prozent; Verbraucherpreisindex lag bei 126,5 Punkten (Basis 2020 = 100) und stieg gegenüber Juni um 0,8 Prozent
  • Preisrückgang nur bei Bekleidung und Schuhen (-0,7 Prozent zum Vorjahr); Nahrungsmittel/alkoholfreie Getränke (+0,5 Prozent) mit deutlichen Anstiegen bei Gurken (+66,1 Prozent) sowie Fisch/Fischwaren/Meeresfrüchten (+5,7 Prozent, tiefgekühlt +9,3 Prozent)
  • Ohne gestiegene Heizöl- und Kraftstoffpreise hätte die Inflationsrate 2,0 Prozent betragen; Heizöl +27,4 Prozent, Kraftstoffe +26,0 Prozent; Sport- und Freizeitveranstaltungen +6,5 Prozent und Freizeit-/Sportdienstleistungen +3,4 Prozent, u. a. begründet mit Kraftstoffpreisen nach Wegfall der niedrigeren Spritsteuer (Kraftstoffe im Juli +9,7 Prozent gegenüber Juni)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringen: Inflationsrate im Juli auf 3,0 Prozent gestiegen; Verbraucherpreisindex 126,5 Punkte (Basis 2020=100); gegenüber Juni +0,8 Prozent
  • Thüringen (Verbraucher): starke Teuerung u. a. Heizöl +27,4 Prozent und Kraftstoffe +26,0 Prozent; ohne diese Posten wäre die Inflationsrate 2,0 Prozent gewesen; Sport- und Freizeitveranstaltungen +6,5 Prozent, Freizeit- und Sportdienstleistungen +3,4 Prozent
  • Thüringen (Kaufpreise innerhalb Hauptgruppen): Bekleidung und Schuhe -0,7 Prozent; Nahrungsmittel/alkoholfreie Getränke +0,5 Prozent (Gurken +66,1 Prozent), Fisch/Fischwaren/Meeresfrüchte +5,7 Prozent (tiefgefrorene Fische/Fischfilets +9,3 Prozent)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Inflationsrate in Thüringen stieg im Juli auf 3,0 Prozent; Verbraucherpreise lagen bei 126,5 Punkten (Basis 2020 gleich 100), Preise insgesamt 0,8 Prozent höher als im Vormonat
  • Haupttreiber waren stark gestiegene Energie- und Kraftstoffpreise; Heizöl +27,4 Prozent, Kraftstoffe +26,0 Prozent, ohne diese Posten läge die Inflationsrate bei 2,0 Prozent
  • Auslöser für den Anstieg bei Freizeit- und Sportkonsum vermutlich gestiegene Spritpreise nach Wegfall der niedrigeren Spritsteuer; Sport- und Freizeitveranstaltungen +6,5 Prozent, Freizeit- und Sportdienstleistungen +3,4 Prozent

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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