Krankenhausgesellschaft will Milliarden für Kühlung von Kliniken

18. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Klimaanlagen für Krankenhäuser

() – Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hat vor den Folgen der Hitzewelle gewarnt und zusätzliche Mittel für die Kühlung von Kliniken gefordert. In den kommenden heißen Tagen würden viele Patienten und Klinik-Beschäftigte buchstäblich spüren, welche Folgen die chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser habe, sagte Gaß der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Die DKG habe ein mehrjähriges Klima-Investitionsprogramm in Höhe von 31 Milliarden Euro vorgeschlagen, das auch Kühltechnik umfassen solle, fügte Gaß hinzu. Die Bundesländer kämen ihrer Pflicht zur vollständigen Finanzierung der Investitionskosten seit Jahrzehnten nicht nach. „Für Klimaanlagen oder andere Kühltechnik bleibt nichts übrig, die Kliniken müssen weiter mit Verschattung, Ventilatoren und Kühlakkus improvisieren“, bemängelte er.

Außerdem übte Gaß Kritik am Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Sollten sich die Streichungspläne aus dem Bundesgesundheitsministerium durchsetzen, blieben gekühlte Krankenhäuser illusorisch, sagte er. Am Donnerstag sind laut Deutschem Wetterdienst Temperaturen von bis zu 36 Grad möglich.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • DKG-Vorsitzender Gerald Gaß warnt vor Folgen der Hitzewelle für Kliniken und Patienten
  • Vorschlag für ein mehrjähriges Klima-Investitionsprogramm in Höhe von 31 Milliarden Euro zur Verbesserung der Kühlung
  • Kritik am Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken; Streichungspläne könnten gekühlte Krankenhäuser gefährden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Patienten, Klinik-Beschäftigte
  • starke Auswirkungen durch: Hitzewelle, chronische Unterfinanzierung
  • vorgeschlagenes Investitionsprogramm: 31 Milliarden Euro, über mehrere Jahre

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Folgen der Hitzewelle für Patienten und Klinik-Beschäftigte
  • Chronische Unterfinanzierung der Krankenhäuser
  • Unzureichende Finanzierung durch die Bundesländer für Investitionskosten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach zusätzlichen Mitteln für Kühlung von Kliniken
  • Vorschlag eines Klima-Investitionsprogramms in Höhe von 31 Milliarden Euro
  • Kritik am Sparpaket von Gesundheitsministerin bezüglich der Finanzierung von Klimaanlagen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH