Krings: Union und SPD werden Arbeitszeitreform lösen

15. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitszeitreform in der Politik Deutschlands

() – Der stellvertretende Unionsfraktionschef Günter Krings ist zuversichtlich, dass Union und SPD beim Thema Arbeitszeitreform auf Grundlage des Koalitionsvertrags eine Lösung finden. „Ich glaube nicht, dass die SPD diesen Koalitionsvertrag an dieser entscheidenden Stelle einfach ignorieren wird“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“. „Ich glaube, Verträge, die man abschließt, sollte man halten. Das gilt für die Union, das gilt auch für die SPD.“

Im Koalitionsvertrag sei klar geregelt, dass man auf das europäische Schutzniveau setze, das insbesondere eine Höchstarbeitszeit pro Woche schütze. „Wenn andere Länder das mit ganz verschiedenen Regierungen in Europa auch so hinbekommen, sollten wir nicht noch einen draufsetzen und zusätzlich noch eine allzu strenge Tagesarbeitszeitregelung haben“, so Krings.

Der stellvertretende Unions-Fraktionschef sagte, dass das aktuelle Arbeitszeitmodell nicht mehr zeitgemäß sei und viele andere europäische Länder das bereits erkannt hätten. „Das, was wir vorschlagen, ist auch mit dem europäischen Recht konform. Es ist auch die Realität und Praxis in vielen anderen europäischen Ländern. Die haben nämlich erkannt, dass es heute Tätigkeiten gibt, etwa im Bereich des digitalen Arbeitens, auch des Arbeitens von zu Hause, wo dieses alte, sehr strenge Korsett nicht mehr passt.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Günter Krings (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Günter Krings ist zuversichtlich, dass Union und SPD eine Lösung zur Arbeitszeitreform finden werden.
  • Der Koalitionsvertrag fokussiert auf ein europäisches Schutzniveau mit einer Höchstarbeitszeit pro Woche.
  • Das aktuelle Arbeitszeitmodell wird als nicht mehr zeitgemäß angesehen; digitale Arbeitsformen erfordern flexiblere Regelungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Union und SPD, Arbeitszeitreform
  • europäisches Schutzniveau, Höchstarbeitszeit pro Woche
  • Bezug auf digitale Arbeit und Homeoffice, Vergleich zu anderen europäischen Ländern

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zuversicht auf Einigung zwischen Union und SPD zur Arbeitszeitreform
  • Notwendigkeit einer Anpassung des Arbeitszeitmodells an moderne Arbeitsrealitäten
  • Bezug auf europäischen Rechtsrahmen und Vergleich mit anderen europäischen Ländern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unterstützung der Arbeitszeitreform auf Grundlage des Koalitionsvertrags
  • Einhaltung des europäischen Schutzniveaus bezüglich Höchstarbeitszeiten
  • Anpassung des Arbeitszeitmodells an moderne Arbeitsformen wie digitales Arbeiten und Homeoffice
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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