Drei Institute im Landwirtschaftsministerium werden zusammengelegt
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Berlin () – Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max-Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) werden im Geschäftsbereich des Landwirtschaftsministeriums (BMLEH) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt.
Das teilte das Haus von Minister Alois Rainer (CSU) am Dienstag mit. Ziel sei es, die Kompetenzen im gesundheitlichen Verbraucherschutz zu bündeln und die Effizienz durch klarere Zuständigkeiten und vernetzte wissenschaftliche Expertise zu steigern.
Die Aufgabenbereiche Lebensmittelqualität, Lebensmittelsicherheit, Ernährungssicherung sowie Ernährungs- und Risikokommunikation sollen vereint werden, um einen „ganzheitlichen Ansatz“ zu verfolgen. Das neue Institut soll auch die „Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Beratung und Kommunikation im Bereich Lebensmittelsicherheit um den Bereich der Ernährung“ erweitern. Die Zusammenführung der Nationalen Referenzlaboratorien soll die „Leistungsfähigkeit in Forschung und Analytik“ erhöhen.
Das neue Bundesinstitut soll 2029 seine Arbeit aufnehmen. Bereits zum 1. Januar 2028 sollen in einem ersten Schritt die Nationalen Referenzlaboratorien des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in das BfR und wichtige Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung in das MRI integriert werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landwirtschaftsministerium (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- BfR, Max-Rubner-Institut und Bundeszentrum für Ernährung werden im Geschäftsbereich des Landwirtschaftsministeriums zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt
- Das neue Institut soll ab 2029 arbeiten; ab 1. Januar 2028 sollen zuerst Nationale Referenzlaboratorien des BVL ins BfR integriert und wichtige Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung ins MRI überführt werden
- Aufgaben wie Lebensmittelqualität/-sicherheit, Ernährungssicherung sowie Ernährungs- und Risikokommunikation werden gebündelt, inklusive erweiterter Unabhängigkeit wissenschaftlicher Beratung und Zusammenführung der Nationalen Referenzlaboratorien zur Steigerung von Forschung und Analytik
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Max-Rubner-Institut (MRI) und Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) werden im Geschäftsbereich des Landwirtschaftsministeriums (BMLEH) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt; Zielgruppen/Regionen: bundesweit im Zuständigkeitsbereich des Landwirtschaftsministeriums
- Fristen/Zeiträume: Aufnahme der Arbeit des neuen Instituts 2029; erster Schritt zum 1. Januar 2028 mit Integration der Nationalen Referenzlaboratorien des BVL in das BfR und Übernahme wichtiger Aufgaben des BZfE in das MRI
- Betroffene Aufgabenbereiche/Umfang: Bündelung von Kompetenzen im gesundheitlichen Verbraucherschutz; Zusammenführung der Bereiche Lebensmittelqualität, Lebensmittelsicherheit, Ernährungssicherung sowie Ernährungs- und Risikokommunikation; Erweiterung der unabhängigen wissenschaftlichen Beratung/Kommunkation und Steigerung der Leistungsfähigkeit von Forschung und Analytik durch nationale Referenzlaboratorien
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zusammenführung von BfR, Max-Rubner-Institut und Bundeszentrum für Ernährung im Geschäftsbereich des Landwirtschaftsministeriums zur Bündelung von Kompetenzen im gesundheitlichen Verbraucherschutz und zur Effizienzsteigerung durch klarere Zuständigkeiten und vernetzte wissenschaftliche Expertise
- Vereinigung von Aufgaben zu Lebensmittelqualität, Lebensmittelsicherheit, Ernährungssicherung sowie Ernährungs- und Risikokommunikation für einen ganzheitlichen Ansatz und Erweiterung der Unabhängigkeit wissenschaftlicher Beratung und Kommunikation auch auf Ernährung
- Zeitplan als Auslöser: 1. Januar 2028 Integration der Nationalen Referenzlaboratorien des BVL ins BfR sowie wichtiger Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung ins MRI, Aufnahme der Arbeit des neuen Bundesinstituts 2029
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Zusammenführung von BfR, Max-Rubner-Institut und Bundeszentrum für Ernährung zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung im Geschäftsbereich des Landwirtschaftsministeriums
- Integration der Nationalen Referenzlaboratorien des BVL ins BfR sowie Übernahme wichtiger Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung ins MRI ab 1. Januar 2028
- Aufnahme der Arbeit des neuen Bundesinstituts planmäßig ab 2029, mit gebündelten Zuständigkeiten in Lebensmittelqualität, Lebensmittelsicherheit und Ernährungsbereichen
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