Frei verteidigt geplante Abschaffung der Rente mit 63
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Rentenreform in Berlin
Berlin () – Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), hat die von der Alterssicherungskommission vorgeschlagene Abschaffung der Rente mit 63 gegen Kritik aus der eigenen Partei verteidigt. „Was die Rente mit 63 anbelangt, glaube ich, dass der Vorschlag, den die Alterssicherungskommission gemacht hat, ein wirklich kluger Vorschlag ist“, sagte Frei der „Bild“ (Samstagsausgabe). „Es ist auch einer, der gerecht ist im Sinne der Generationengerechtigkeit.“
Eine ganz kleine Gruppe von Menschen zu bevorzugen – „und zwar zulasten der jüngeren Generation“ -, das sei „nicht in Ordnung“. Die von der Alterssicherungskommission vorgeschlagene Änderung sei „vollkommen richtig“. Mit Blick auf den Empfehlungskatalog der Kommission sagte er: „Wir haben uns in der Koalition darauf verständigt, dass wir dieses Gesamtkunstwerk, das es ist, auch in seinen Grundzügen so umsetzen möchten. Und dazu stehe ich auch ganz persönlich.“
Zuvor hatten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) sich offen gegen die Empfehlung der Renten-Kommission gestellt. In einem Brief an die Bundesregierung verteidigen sie die Rente mit 63. „Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt. Diesen Grundsatz geben wir nicht auf“, heißt es in dem Schreiben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thorsten Frei am 29.07.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Thorsten Frei verteidigt den Vorschlag der Alterssicherungskommission zur Abschaffung der Rente mit 63 als klug und gerecht im Sinne der Generationengerechtigkeit
- Frei betont, dass die Koalition sich darauf verständigt habe, das von der Kommission vorgeschlagene Gesamtkonzept auch in seinen Grundzügen umzusetzen
- Kretschmer, Schulze und Voigt lehnen die Empfehlung offen ab und verteidigen die Rente mit 63 in einem Brief an die Bundesregierung mit dem Grundsatz „Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat genug eingezahlt“
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Thorsten Frei (CDU), Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag: verteidigt öffentlich die von der Alterssicherungskommission vorgeschlagene Abschaffung der Rente mit 63 gegen Kritik aus der eigenen Partei, ohne konkrete Zahlen/Zeiträume zu nennen
- Michael Kretschmer (CDU), Sven Schulze (CDU) und Mario Voigt (CDU): stellen sich offen gegen die Empfehlung der Renten-Kommission und verteidigen die Rente mit 63 in einem Brief an die Bundesregierung, ohne konkrete Zahlen/Fristen/Zeiträume zu nennen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Thorsten Frei verteidigt den Vorschlag der Alterssicherungskommission zur Abschaffung der Rente mit 63 mit Verweis auf Generationengerechtigkeit und die Ablehnung einer Bevorzugung einer kleinen Gruppe zulasten der jüngeren Generation
- Kontext ist der Koalitionskonsens, wonach der Empfehlungskatalog der Kommission in seinen Grundzügen umgesetzt werden soll
- Kritik kommt aus Teilen der eigenen Partei; Kretschmer, Schulze und Voigt widersprechen offen und argumentieren im Brief, dass bei 45 Beitragsjahren genug eingezahlt sei und dieser Grundsatz nicht aufgegeben werde
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Thorsten Frei verteidigt öffentlich den Vorschlag der Alterssicherungskommission zur Abschaffung der Rente mit 63 und kündigt an, dass die Koalition den Empfehlungskatalog in Grundzügen umsetzen möchte
- CDU-Regierungschefs (Michael Kretschmer, Sven Schulze, Mario Voigt) schreiben einen Brief an die Bundesregierung und stellen sich gegen die Empfehlung der Renten-Kommission zugunsten der Rente mit 63
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