Bericht: Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Wechsel in Unionsfraktion
Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) soll offenbar Nachfolger des zurückgetretenen Jens Spahn an der Spitze der Unionsfraktion im Bundestag werden. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Unionskreise.
Demnach wollen Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz und der CSU-Vorsitzende Markus Söder Frei am heutigen Mittwoch der Fraktion als neuen Vorsitzenden vorschlagen. Die Wahl soll dann am Mittwoch kommender Woche in einer Sondersitzung der Unionsfraktion erfolgen. Wer Frei als Kanzleramtsminister nachfolgen soll, werde intern noch beraten.
Um 15 Uhr wollen Merz und Söder laut „Bild“ mit dem Fraktionsvorstand das weitere Vorgehen in einer Telefonschalte besprechen. Wie es weiter hieß, werde es zunächst keine Sondersitzung des Bundestages geben müssen. Der Jurist Frei, seit 2013 im Bundestag, gilt als beliebt und hochangesehen in der Fraktion. Während der Ampel-Regierung war er unter dem damaligen Oppositionschef Merz Erster Parlamentarischer Geschäftsführer. Spahn war nach massiver Kritik an seiner Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA am Samstag zurückgetreten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thorsten Frei (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Friedrich Merz und Markus Söder wollen Kanzleramtschef Thorsten Frei offenbar als neuen Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag vorschlagen
- Die Wahl soll in einer Sondersitzung der Unionsfraktion am Mittwoch kommender Woche stattfinden; zunächst ist keine Sondersitzung des Bundestages nötig
- Intern wird noch beraten, wer Frei als Kanzleramtsminister nachfolgen soll
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Thorsten Frei (CDU) in Bezug auf mögliche Nachfolge von Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag; Entscheidung durch Vorschlag von Friedrich Merz und Markus Söder am heutigen Mittwoch, Wahl am Mittwoch kommender Woche in einer Sondersitzung der Unionsfraktion; keine konkreten Zahlen, voraussichtlich keine Sondersitzung des Bundestages erforderlich
- Friedrich Merz und Markus Söder (CDU/CSU) sowie der Fraktionsvorstand der Unionsfraktion; Telefongespräch mit dem Fraktionsvorstand um 15 Uhr heute zum weiteren Vorgehen; intern wird zudem weiter beraten, wer Frei als Kanzleramtsminister nachfolgen soll
- Jens Spahn (CDU) als zurückgetretene Person, deren Rücktritt den Führungswechsel auslöst; Rücktritt erfolgte am Samstag nach massiver Kritik an seiner Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Jens Spahn ist zurückgetreten, wodurch ein neuer Vorsitz innerhalb der Unionsfraktion im Bundestag nötig wurde
- Friedrich Merz und Markus Söder wollen Thorsten Frei als neuen Fraktionsvorsitzenden vorschlagen und die Wahl in einer Sondersitzung der Unionsfraktion am Mittwoch kommender Woche vorbereiten
- Hintergrund ist die öffentliche Kritik an Spahns Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA, die zu seinem Rücktritt führte; zunächst sei laut Bericht keine Sondersitzung des Bundestages erforderlich
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Merz und Söder wollen Thorsten Frei der Unionsfraktion als neuen Vorsitzenden vorschlagen
- Merz und Söder wollen um 15 Uhr mit dem Fraktionsvorstand das weitere Vorgehen in einer Telefonschalte besprechen
- Die Wahl soll in einer Sondersitzung der Unionsfraktion am Mittwoch kommender Woche stattfinden
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