Berliner Lageso richtet Hotline für Betroffene des CSD-Anschlags ein
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Hilfen nach Gewalttaten in Berlin
Berlin () – Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) hat eine Telefon-Hotline für Betroffene des Terroranschlags auf den Christopher Street Day eingerichtet, teilte die Behörde am Dienstag mit.
Die Hotline ist unter der Nummer 030 90229 6300 von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 16:00 Uhr erreichbar. Das Angebot richtet sich an Menschen, die unmittelbar oder mittelbar von dem Anschlag am 25. Juli betroffen sind.
Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich.
Sie informiert über Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts für Opfer von Gewalttaten und terroristischen Straftaten. Besonders hingewiesen wird auf die Hilfen der Traumaambulanzen, die eine frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung ermöglichen.
Angesprochen werden unter anderem unmittelbar Verletzte, Personen, die den Anschlag miterlebt haben und psychisch belastet sind, sowie Angehörige und Nahestehende von Betroffenen und Hinterbliebenen.
Senatorin Cansel Kiziltepe (SPD) betonte: „Der Terroranschlag auf den CSD hat uns alle tief erschüttert und schockiert. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Menschen, die den Anschlag miterleben mussten oder deren Angehörige und Freunde, die direkt betroffen sind, schnelle psychologische Hilfe und Beratung bekommen.“
Matthias Merx, kommissarischer Präsident des Lageso, erklärte: „Das Lageso setzt alles daran, die Betroffenen so schnell und unbürokratisch wie möglich zu unterstützen.“ Bei akuten psychischen Krisen oder medizinischen Notfällen wird empfohlen, den Rettungsdienst unter 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 zu verständigen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Psychosoziale Notfallversorgung am 27.07.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Lageso richtet Hotline für Betroffene des CSD-Terroranschlags ein unter 030 90229 6300, erreichbar montags bis freitags 7:30 bis 16:00 Uhr
- Beratung zu Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts ist kostenfrei und vertraulich und verweist besonders auf Hilfen der Traumaambulanzen
- Bei akuten psychischen Krisen oder medizinischen Notfällen wird empfohlen, 112 oder 116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) zu kontaktieren
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene des Terroranschlags auf den Christopher Street Day am 25. Juli 2026 in Berlin; Hotline für unmittelbar oder mittelbar Betroffene, u.a. unmittelbar Verletzte, miterlebende psychisch Belastete sowie Angehörige/Nahestehende und Hinterbliebene
- Erreichbarkeit der kostenfreien, vertraulichen Beratung: Montag bis Freitag 7:30–16:00 Uhr; Hotline-Nummer 030 90229 6300
- Inhalt der Beratung: Leistungen nach Sozialem Entschädigungsrecht für Opfer von Gewalttaten/terroristischen Straftaten, Hinweis auf Hilfen der Traumaambulanzen für frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung; bei akuten Krisen/Notfällen Rettungsdienst 112 oder ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einrichtung einer kostenfreien, vertraulichen Telefon-Hotline durch das Lageso für Betroffene des Terroranschlags auf den Christopher Street Day am 25. Juli
- Bedarf an schneller psychologischer Unterstützung und Beratung über Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts sowie Hinweise auf Hilfen der Traumaambulanzen für frühzeitige psychotherapeutische Behandlung
- Akute psychische Krisen oder medizinische Notfälle als unmittelbarer Handlungsanlass; bei Bedarf Kontaktaufnahme mit Rettungsdienst 112 oder ärztlichem Bereitschaftsdienst 116 117
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Lageso hat eine kostenfreie und vertrauliche Telefon-Hotline für Betroffene des Terroranschlags auf den Christopher Street Day eingerichtet
- Hotline erreichbar unter 030 90229 6300 von Montag bis Freitag 7:30 bis 16:00 Uhr mit Beratung zu Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts und Hilfen der Traumaambulanzen
- Bei akuten psychischen Krisen oder medizinischen Notfällen wird zu Rettungsdienst 112 oder ärztlichem Bereitschaftsdienst 116 117 geraten
