Evers wirft Linken "Realitätsverweigerung" vor

27. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Berlin: Linke im Streit um Islamismus
() – Der CDU-Spitzenkandidat für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Stefan Evers, wirft der Berliner Linken nach einem Post des Neuköllner Bezirksverbands zum CSD-Anschlag „Realitätsverweigerung“ im Umgang mit Islamismus vor.

Er habe von Anfang an davor gewarnt, dass die Linke in Berlin auf vielen Ebenen eine Gefahr sei, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“. Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam und Islamismus sei Teil des Problems dieser Linken – einer Partei, bei der es zunehmend auch Judenhass gebe und Polizistenhasser in ihren Reihen geduldet würden. Diese Partei wolle er nicht an der Regierung sehen.

Die Linke traue sich nach wie vor nicht, Islamismus als Problem anzuerkennen, so Evers weiter. Er glaube, dass das Problem nicht verstanden worden sei und dass man den Mut nicht aufbringen wolle, es klar beim Namen zu nennen. Es gebe in dieser Stadt ein Problem mit dem politischen Islam und mit Islamismus, in wachsender Zahl und mit zunehmender Gewaltbereitschaft. Wenn man das schon nicht beim Namen nenne, werde man das Problem auch nicht lösen können.

Man müsse den Islamismus an der Wurzel packen, forderte Evers. Das beginne nicht erst bei der Gewalttat, sondern sehr viel früher – in den Familien, dort, wo Hass gepredigt werde. Dort müsse man anpacken.

In einer Stellungnahme hatte der Neuköllner Bezirksverband der Linken geschrieben, die „gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure bereitet den Boden für Angriffe wie den gestrigen“.

Siehe auch:  CDU kritisiert Protest von Integrationsstipendiaten gegen Merz
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stefan Evers am 26.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Stefan Evers wirft der Berliner Linken in Bezug auf den CSD-Anschlag Realitätsverweigerung im Umgang mit Islamismus vor
  • Er fordert, Islamismus an der Wurzel zu bekämpfen, beginnend in den Familien, wo Hass gepredigt werde
  • Er erklärt, die Linke erkenne Islamismus nicht ausreichend an und es gebe dort zunehmenden Judenhass sowie Geduld gegenüber Polizistenhassern

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen ist die Berliner Linke, insbesondere der Neuköllner Bezirksverband der Linken; es geht um den Umgang mit Islamismus politisch und um Vorwürfe wie Judenhass sowie das Dulden von Polizistenhassern; konkrete Zahlen zu Zeiträumen oder Zielgruppen in dem Text fehlen
  • Betroffen ist Berlin als Region; es wird von einem „Problem mit dem politischen Islam und mit Islamismus“ gesprochen, das „in wachsender Zahl“ und „mit zunehmender Gewaltbereitschaft“ vorkomme, genaue Zeitspanne oder Zahlen werden nicht genannt
  • Betroffen sind mittelbar Familien/Umfeld als Handlungsort („dort, wo Hass gepredigt werde“) und gewaltsame Angriffe als Folge; konkrete Fristen/Zeiträume oder Mengenangaben werden nicht genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Stefan Evers wirft der Berliner Linken vor, Islamismus und politischen Islam nicht klar zu benennen und damit im Umgang damit eine Realitätsverweigerung zu betreiben; als weiterer Kontext nennt er steigenden Judenhass sowie das Duldender von Polizistenhassenden innerhalb der Partei
  • Hintergrund/Anlass ist ein Post des Neuköllner Bezirksverbands der Linken zum CSD-Anschlag, in dem die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure als bodenbereitend für Angriffe beschrieben wird
  • Ursache/Auslöser für die Forderung nach frühzeitigem Eingreifen seien seiner Sicht nach Probleme mit politischem Islam und Islamismus in wachsender Zahl und zunehmender Gewaltbereitschaft, die nicht erst bei der Gewalttat, sondern bereits in Familien entstehen und dort bei Hasspredigt anzugehen seien

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers fordert, den Islamismus an der Wurzel zu bekämpfen, nicht erst bei Gewalttaten, sondern frühzeitig in Familien und dort, wo Hass gepredigt werde
  • Die Linke wird kritisiert, Islamismus nicht klar als Problem anzuerkennen, weshalb eine erfolgreiche Lösung aus Evers’ Sicht ausbleibt
  • Der Neuköllner Bezirksverband der Linken sieht die gezielte Verbreitung queer- und transfeindlicher Ideologie durch rechte und konservative Akteure als Boden für Angriffe an
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