Evers plant Krisenzentrum für Berlins Stromsicherheit

12. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Krisenvorsorge

Berlin () – Der designierte Spitzenkandidat der Berliner CDU zur Abgeordnetenhauswahl, Stefan Evers, will künftigen Brandanschlägen auf die Berliner Stromversorgung mit einem gemeinsamen Lagezentrum für Krisenfälle vorbeugen. Das sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir müssen kritische IT-Strukturen auch bei Stromausfällen in Betrieb halten können“, so Evers. Im Januar waren im Berliner Südwesten etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe nach einem Brandanschlag bis zu fünf Tage von der Stromversorgung abgeschnitten.

Nach der Abgeordnetenhauswahl will Evers zudem für Umschichtungen im Haushalt eintreten. „Wir können uns viele teure Vorschriften schlicht nicht mehr leisten, zum Beispiel beim Bauen oder beim Datenschutz. Ich halte auch nichts von Kostenlos-Politik für gutverdienende Eltern, die sich Schulmittagessen leisten können“, sagte er. Um das Müllproblem Berlins zu lösen, will der bisherige Finanzsenator Empfänger staatlicher Leistungen als Reinigungskräfte einsetzen. Diese sollten helfen, „Berlin sauber zu halten“.

Über seinen Politikstil sagte Evers: „Meine Stärke liegt im Management. Aber ich mache keine Politik aus dem Elfenbeinturm.“ Er stehe für einen „modernen Konservatismus“. „Und ich werde alles tun, eine linksgrüne Regierung in Berlin zu verhindern.“

Die geplante Teilnahme des Berliner Senats mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day (CSD) verteidigte Evers. Der CSD gehöre zur DNA Berlins. SPD, Grüne und AfD hatten kritisiert, dass die Senatskanzlei für den Wagen und eine begleitende Werbekampagne 140.000 Euro ausgeben will.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stefan Evers (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Stefan Evers will einem künftigen Brandanschlägen auf die Berliner Stromversorgung mit einem gemeinsamen Lagezentrum für Krisenfälle vorbeugen, damit kritische IT-Strukturen auch bei Stromausfällen weiter in Betrieb gehalten werden können
  • Stefan Evers kündigte nach der Abgeordnetenhauswahl Umschichtungen im Haushalt an und will teure Vorschriften etwa beim Bauen und beim Datenschutz sowie kostenlose Politik für gutverdienende Eltern (Schulmittagessen) ablehnen
  • Zur Lösung des Müllproblems will er staatliche Leistungs-Empfänger als Reinigungskräfte einsetzen, um Berlin „sauber zu halten“

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers will für die Berliner Stromversorgung ein gemeinsames Lagezentrum für Krisenfälle aufbauen und kritische IT-Strukturen auch bei Stromausfällen weiter betreiben, Zielgebiet Berlin, keine konkreten Zahlen/Fristen zum Lagezentrum genannt
  • Betroffen sind im Januar im Berliner Südwesten nach einem Brandanschlag etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe, die bis zu fünf Tage von der Stromversorgung abgeschnitten waren
  • Für den CSD soll der Berliner Senat mit eigenem Wagen und Werbekampagne 140.000 Euro ausgeben, Region Berlin, keine zusätzlichen Zeiträume zur Maßnahme genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Brandanschläge und anschließende Stromausfälle als Hintergrund, da im Berliner Südwesten nach einem Brandanschlag zuvor rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe bis zu fünf Tage betroffen waren, daher Aufbau eines gemeinsamen Lagezentrums zur Krisenkoordination und Weiterbetrieb kritischer IT-Strukturen auch bei Stromausfällen
  • Umsetzungs- und Kostenhintergrund für haushaltspolitische Umschichtungen nach der Abgeordnetenhauswahl, mit Kritik an teuren Vorschriften beim Bauen und Datenschutz sowie Ablehnung von Kostenlos-Politik für gutverdienende Eltern
  • Müllproblem Berlins als Kontext, als Auslöser/Ansatz zur Lösung sollen Empfänger staatlicher Leistungen als Reinigungskräfte eingesetzt werden, um „Berlin sauber zu halten“

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stefan Evers will ein gemeinsames Lagezentrum für Krisenfälle schaffen, um kritische IT- und Stromversorgungsstrukturen auch bei Stromausfällen nach Brandanschlägen in Betrieb halten zu können
  • Nach der Abgeordnetenhauswahl will Evers Umschichtungen im Haushalt vornehmen, um auf teure Vorschriften beim Bauen und Datenschutz zu verzichten
  • Zur Lösung des Müllproblems will er Empfänger staatlicher Leistungen als Reinigungskräfte einsetzen, um Berlin „sauber zu halten“
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