NRW-Medienminister Liminski sorgt sich um MDR-Staatsvertrag

19. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Sorge vor AfD-Wahl

Düsseldorf () – NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) blickt mit Sorge auf einen möglichen Wahlerfolg der AfD in .

„Die AfD hat schon länger klargemacht, dass sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als einen Feind ihrer Politik ansieht und da sehr populistisch die Keule schwingt von Lügenpresse, von Staatsfunk“, sagte er im Deutschlandfunk. Es gehe um die Aufkündigung des MDR-Staatsvertrags. Das sei „formal-juristisch“ auch möglich.

Aber dennoch gelte weiter die Verfassung in diesem Land, fügte Liminski hinzu. „Und insofern haben wir als Aufgabe, als Länder, für eine auskömmliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sorgen. Und dann müssen wir dafür Wege finden.“ Es gebe dazu auch bereits „durchaus Diskussionen unter den Ländern“, so der Minister. Er selbst habe die Wahl in -Anhalt aber auch noch nicht verloren gegeben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nathanael Liminski (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nathanael Liminski äußert Sorge über einen möglichen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt
  • Liminski warnt vor der AfD-Position gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die sich auf einen MDR-Staatsvertrag bezieht, und hält eine formale juristische Aufkündigung für möglich
  • Liminski fordert als Länder Wege für eine auskömmliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und verweist auf bereits laufende Diskussionen unter den Ländern

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) und die Länder bzw. der öffentlich-rechtliche Rundfunk; Region: Nordrhein-Westfalen und die Länder insgesamt, Bezug zu Sachsen-Anhalt; Stärke/Umfang: Sorge vor möglichem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt, der mit einer möglichen Aufkündigung des MDR-Staatsvertrags verbunden sein könnte
  • Zielgruppen/Institutionen: öffentlich-rechtlicher Rundfunk und konkret MDR; Region: Sachsen-Anhalt (als Bezugspunkt für die Wahl) sowie die beteiligten Länder; Zahlen/Fristen/Zeiträume: keine Angaben, es wird nur gesagt, dass die Aufkündigung formal-juristisch möglich wäre und dass es Diskussionen unter den Ländern zur Finanzierung gibt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sorge über einen möglichen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt und deren Haltung zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „Feind“ ihrer Politik sowie populistische Angriffe wie „Lügenpresse“ und „Staatsfunk“
  • Auslöser/konkreter Anlass: Aufkündigung des MDR-Staatsvertrags; formal-juristisch sei das möglich
  • Kontext/Hintergrund: Länder haben die Aufgabe, für eine auskömmliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sorgen; dazu gebe es bereits Diskussionen unter den Ländern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Länder sollen für eine auskömmliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sorgen
  • Die Länder sollen Wege finden und dazu bereits bestehende Diskussionen unter den Ländern weiterführen
  • Formal-juristisch ist die Aufkündigung des MDR-Staatsvertrags als Möglichkeit im Raum, auch wenn die Verfassung weiter gilt
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