Bundesregierung verteidigt Einschränkungen von IFG

3. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Änderungen am IFG

() – Die Bundesregierung verteidigt die geplanten Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Es handele sich nicht, wie unter anderem von Journalistenverbänden beklagt, um eine Einschränkung der Pressefreiheit, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag auf Anfrage der .

Die geplanten Änderungen hätten einen „sicherheitspolitischen Hintergrund“, die Änderungen seien wegen der veränderten Sicherheitslage notwendig. „Wir haben hier eine komplexe Bedrohungslage, wir sehen einen Schutzbedarf, vor allem im Bereich der kritischen Infrastruktur“, sagte Kornelius.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, hatte der Koalitionsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz umfassen umzubauen, was breite Kritik von Verbänden und Journalisten hervorgerufen hat. Unter anderem muss künftig ein „berechtigtes Interesse“ für Auskunftsersuchen nachgewiesen werden. „Die Regierungskoalition tritt die Informationsfreiheit in die Tonne“, sagte DJV-Chef Hendrik Zörner ebenfalls der . Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider sagte, es sei nicht klar, welches Problem im bestehenden IFG gesehen wird.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 02.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Geplante Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) zur Erhöhung der Sicherheit.
  • Nachweis eines "berechtigten Interesses" für Auskunftsersuchen künftig erforderlich.
  • Kritik von Journalistenverbänden und der Bundesdatenschutzbeauftragten an den Änderungen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Journalistenverbände, Öffentlichkeit
  • Region: Deutschland
  • Änderungsfrist: Gesetzesänderungen in Planung, genaue Fristen nicht angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sicherheitspolitischer Hintergrund der Änderungen
  • Veränderte Sicherheitslage und komplexe Bedrohungslage
  • Schutzbedarf im Bereich der kritischen Infrastruktur

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Geplante Änderungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) aufgrund von sicherheitspolitischen Bedenken.
  • Einführung eines Nachweises eines "berechtigten Interesses" für Auskunftsersuchen.
  • Verteidigung der Maßnahmen durch die Bundesregierung, trotz Kritik von Verbänden und Journalisten.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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