Linke kritisiert Ende des Bürgergeldes als Rolle rückwärts

2. Juli 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sozialpolitik in Mecklenburg-Vorpommern unter Kritik

() – Die Linke im Landtag hat die Abschaffung des Bürgergeldes und die Einführung der Neuen Grundsicherung scharf kritisiert. Das hat der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Henning Foerster, am Donnerstag mitgeteilt.

Er bezeichnete die Reform als eine problematische Rolle rückwärts in die Zeiten von Hartz IV.

Foerster zufolge geht die Neue Grundsicherung mit der Abschaffung diverser Schutzrechte für Leistungsbeziehende einher. Die Folge sei eine schlechtere soziale Absicherung für von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen.

In Mecklenburg-Vorpommern befänden sich von knapp 62.000 arbeitslosen Personen mehr als 41.000 im Rechtskreis des SGB II. Mehr als 25.000 seien laut Statistik langzeitarbeitslos und damit bereits mehr als zwölf Monate ohne Job.

Statt auf Augenhöhe und einen stärkeren Fokus auf bessere Qualifizierung und nachhaltige Arbeitsmarktintegration müssten Betroffene nun mit schnelleren und härteren Sanktionen sowie der Rückkehr zum Vermittlungsvorrang rechnen. Foerster bezweifelte, dass auf diese Weise echte Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt geschaffen werden könnten.

Die Neuregelung sei eine bittere Rolle rückwärts in Hartz-IV-Zeiten, die als längst überwunden galten.

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik an der Abschaffung des Bürgergeldes und Einführung der Neuen Grundsicherung
  • Abschaffung diverser Schutzrechte für Leistungsbeziehende
  • Mehr als 41.000 der 62.000 arbeitslosen Personen in Mecklenburg-Vorpommern im Rechtskreis des SGB II

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: mehr als 41.000 arbeitslose Personen in Mecklenburg-Vorpommern, davon über 25.000 langzeitarbeitslos
  • Reform führt zu schlechterer sozialer Absicherung und schnelleren Sanktionen
  • Zeitrahmen: Rückkehr zu Hartz-IV-Bedingungen, die als überwunden galten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Abschaffung des Bürgergeldes und Einführung der Neuen Grundsicherung
  • Verlust von Schutzrechten für Leistungsbeziehende
  • Rückkehr zu schnelleren und härteren Sanktionen bei Arbeitslosigkeit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung der Neuen Grundsicherung und Abschaffung des Bürgergeldes
  • Verschlechterung der sozialen Absicherung für Arbeitslose
  • Rückkehr zu schnelleren Sanktionen und Vermittlungsvorrang
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)