Linke fordert klare Regeln für Wettbewerb im Schienenfernverkehr

9. Juli 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wettbewerb im Schienenverkehr in Schwerin

() – Die Linksfraktion im Landtag von hat sich für klare Regeln im Wettbewerb auf dem Schienenfernverkehr ausgesprochen. Das hat der verkehrspolitische Sprecher Henning Foerster am Donnerstag mitgeteilt.

Anlass ist der geplante Markteintritt des Anbieters Italo im Fernverkehr der Deutschen Bahn.

Foerster betonte, dass man nicht per se gegen Wettbewerb sei. Allerdings dürfe es nicht dazu kommen, dass sich private Anbieter die lukrativen Strecken herauspicken, während Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern vom Fernverkehr abgehängt würden.

Dies hätte negative Folgen für die Mobilität der Menschen, die wirtschaftliche Entwicklung und die Arbeitsverhältnisse bei der Bahn. Städte wie und Schwerin müssten weiterhin eine verlässliche Fernverkehrsanbindung erhalten.

Der Abgeordnete unterstützt daher den Vorschlag des EVG-Vorsitzenden Martin Burkert, die Vergabe von Trassen an Paketlösungen zu knüpfen.

Dabei würden attraktive Strecken mit weniger nachgefragten, aber verkehrspolitisch wichtigen Verbindungen gekoppelt. Ein solches Modell habe sich im Regionalverkehr bereits bewährt und könne auch im Fernverkehr mehr Wettbewerb ermöglichen, ohne das bestehende Netz zu gefährden.

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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern fordert klare Regeln im Schienenfernverkehr.
  • Italo plant Markteintritt im Fernverkehr der Deutschen Bahn.
  • Unterstützung für Vorschlag, Trassenvergaben an Paketlösungen zu knüpfen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern
  • Zielgruppen: Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Städte wie Rostock und Schwerin
  • Anliegen: Klare Wettbewerbsregeln im Schienenfernverkehr, Verhinderung der Abhängigkeit von privaten Anbietern

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geplanter Markteintritt des Anbieters Italo im Fernverkehr der Deutschen Bahn
  • Sorge um ungleiche Verteilung der Fernverkehrsanbindungen, benachteiligte Regionen
  • Negative Auswirkungen auf Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsverhältnisse

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Klare Regeln im Wettbewerb auf dem Schienenfernverkehr fordern
  • Trassenvergaben an Paketlösungen knüpfen
  • Verlässliche Fernverkehrsanbindung für Rostock und Schwerin sicherstellen
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