SPD warnt vor Nachteilen für kleinere Städte im Bahn-Fernverkehr
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Verkehrspolitik in Bayern: Wettbewerb im Fernverkehr
München () – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag warnt vor möglichen Nachteilen für kleinere und mittlere Städte durch zunehmenden Wettbewerb im Fernverkehr auf der Schiene. Anlass sind Berichte, wonach einzelne Fernverkehrshalte künftig wegfallen könnten, wenn neue Anbieter auf den deutschen Markt drängen.
Die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Gross, sagte, Wettbewerb im Bahnverkehr sei grundsätzlich zu begrüßen.
Allerdings müsse sichergestellt werden, dass dadurch die Anbindung von Städten außerhalb der großen Metropolregionen nicht geschwächt werde. Als Beispiele nannte sie Augsburg, Ingolstadt und Bamberg.
Hintergrund sind Überlegungen des italienischen Bahnunternehmens Italo, ab 2028 auf dem deutschen Fernverkehrsmarkt aktiv zu werden.
Nach Einschätzung der SPD könnten neue Anbieter vor allem wirtschaftlich attraktive Verbindungen bedienen, während weniger rentable Strecken unter Druck geraten. Dies könne langfristig Auswirkungen auf das bestehende Fernverkehrsangebot haben.
Die SPD fordert deshalb nach eigenen Angaben faire Wettbewerbsbedingungen im Fernverkehr.
Die bayerische Staatsregierung solle sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Anbindung von Städten in der Fläche erhalten bleibt. Zugleich verweist die Fraktion auf die Bedeutung eines attraktiven Bahnangebots für die Verkehrswende und kritisiert die weiterhin bestehende Unzuverlässigkeit im Fernverkehr.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ICE (Archiv) |
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