Mittelstandsverband kritisiert fehlende Ergebnisse des Wirtschaftsgipfels
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Der Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Christoph Ahlhaus, hat die Ergebnisse des Treffens der Koalitionsspitzen mit Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften als unzureichend kritisiert.
„Außer dass man festgestellt hat, dass eben Reformbedarf ist und dass man insgesamt aber gute Laune hat, gibt es keine Nachrichten“, sagte Ahlhaus RTL/ntv. „Die Zeit läuft allen davon. Nicht nur dem Mittelstand, sondern allen.“
Angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen sei die bloße Feststellung von Handlungsbedarf zu wenig. „Wir haben die größte Pleitewelle seit über 20 Jahren im Mittelstand, in der deutschen Wirtschaft“, sagte Ahlhaus. Nach „über einem Jahr einer Regierung, die eine Wirtschaftswende versprochen hat“, sei es „natürlich ein bisschen wenig“, wenn man nun zur Erkenntnis komme, „dass was getan werden muss“.
Zugleich begrüßte der Verbandschef den Gesprächswillen der Beteiligten. Man sei zusammengekommen und habe den Willen, jetzt wirklich etwas auf den Weg zu bringen. Nun müsse die Bundesregierung aber liefern: „Jetzt muss es auch losgehen.“ Es gehe „um Tage und nicht mehr um Wochen oder Monate“. „Spätestens in zwei Wochen brauchen wir Ergebnisse“, forderte Ahlhaus und verlangte ein „geschlossenes Reformpaket, was allumfassend ist“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Industrieanlagen (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Ahlhaus kritisiert Koalitionsgespräche als unzureichend.
- Er fordert innerhalb von zwei Wochen Ergebnisse in Form eines umfassenden Reformpakets.
- Es wird auf die größte Pleitewelle im Mittelstand seit über 20 Jahren hingewiesen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft den Mittelstand in Deutschland
- stärkste Betroffenheit durch größte Pleitewelle seit über 20 Jahren
- Ergebnisse müssen spätestens in zwei Wochen vorliegen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unzureichende Ergebnisse des Koalitionstreffens
- Größte Pleitewelle seit über 20 Jahren im Mittelstand
- Dringlichkeit von Reformen und schneller Maßnahmenumsetzung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Gesprächswillen zwischen Politik, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften begrüßen
- Sofortige Umsetzung eines umfassenden Reformpakets fordern
- Ergebnisse innerhalb von zwei Wochen einfordern
- 13-Jähriger in Kevelaer nach Fahrradsturz schwer verletzt - 15. Juni 2026
- Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte - 15. Juni 2026
- Bundesregierung kritisiert Gewalt bei Anti-G7-Protesten - 15. Juni 2026
