Schwesig will Rente mit 63 über Jahrzehnte fortschreiben

5. August 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

SPD-Fragen zur Rentenpolitik in

Schwerin () – Die Ministerpräsidentin von , Manuela Schwesig (SPD), will die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren auch für die heutige junge Generation fortschreiben.

Schwesig wies beim Fernsehsender „Welt“ den Vorwurf zurück, bei der Rente mit 63 vor allem die Älteren im Blick zu haben, während die Jüngeren für das teure Rentenkonstrukt zahlen müssten. „Mir ist die nächste Generation überhaupt nicht egal. Im Gegenteil“, sagte sie. Sie sei schließlich dafür, dass später auch die heute Jüngeren von der Rente mit 63 profitierten.

Es stimme nicht, dass sie die Rentner von heute vertrete, weil: die hätten ja diese Regel schon. „Es geht ja gerade um die zukünftigen Biografien, auch um junge Menschen, die jetzt früh anfangen zu arbeiten“, so Schwesig.

Gleichzeitig stellte sie die Frage in den Raum, was man einem jungen Menschen sagen solle, der mit 16 von der Schule gehe, sofort eine Ausbildung mache und anfange zu arbeiten. „Dass sie länger arbeiten und einzahlen muss als jemand, der erst mit 26 anfängt? Das ist doch nicht gerecht. Es geht gerade auch um die jüngere Generation.“

Gerade machten viele Schüler ein Ferienpraktikum im Handwerk, so Schwesig. „Und ich will, dass gerade die, die früh in Ausbildung gehen, die früh arbeiten und früh ihren Beitrag leisten, nicht die sind, die dann am längsten dabei sein müssen.“

Siehe auch:  Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Kandidatur als "halbherzig"
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manuela Schwesig (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Manuela Schwesig will die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren auch für die heutige junge Generation fortschreiben
  • Schwesig weist den Vorwurf zurück, bei der Rente mit 63 vor allem Ältere im Blick zu haben, und argumentiert, dass später auch die heute Jüngeren davon profitieren sollen
  • Schwesig kritisiert als ungerecht, dass jemand, der bereits mit 16 anfängt, länger arbeiten und einzahlen müsste als jemand, der erst mit 26 beginnt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind junge Menschen bzw. zukünftige Rentner in Mecklenburg-Vorpommern, die früh mit Ausbildung/Arbeit beginnen; Schwesig spricht sich dafür aus, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren auch für die heutige junge Generation fortzuschreiben
  • Zeitraum/Umfang: für Biografien zukünftig Erwerbstätiger; konkret geht es um die Regelung „Rente mit 63“ und „abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren“ (keine weiteren Zahlen/Fristen genannt)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schwesig fordert die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren auch für die heutige junge Generation fortzuschreiben, damit später auch Jüngere davon profitieren können
  • Zurückweisung des Vorwurfs, vor allem Ältere zu berücksichtigen: Jüngere zahlen demnach für ein System, das gerecht auf zukünftige Biografien abzielt
  • Kontext/Problemaufriss: Wer schon mit 16 arbeitet und später mit mehr Jahren einzahlen soll als jemand, der erst mit 26 beginnt, sei nach ihrer Ansicht nicht gerecht und solle vermieden werden

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Manuela Schwesig will die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren auch für die heutige junge Generation fortschreiben
  • Sie betont, dass sich politische Entscheidungen auch an zukünftigen Rentenbiografien junger Menschen orientieren sollen, die früh arbeiten und einzahlen
  • Sie fordert, dass Menschen, die früh in Ausbildung gehen und früh Beiträge leisten, nicht am längsten arbeiten und einzahlen müssen als andere mit späterem Einstieg
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