CSD-Anschlag: Hinterbliebene fühlt sich an Breitscheidplatz erinnert
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Berlin: Terrorangst nach CSD-Angriff
Berlin () – Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, Astrid Passin, fühlt sich durch den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin an das Weihnachtsmarkt-Attentat von 2016 erinnert.
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Und wieder ist der Täter flüchtig. Es ist wichtig, ihn jetzt schnell zu finden – und möglichst ohne, dass ausländische Sicherheitsbehörden wieder Hilfe wie bei Anis Amri leisten müssen.“ Der Tunesier wurde 2016 auf der Flucht in Italien erschossen. „Die Hinterbliebenen haben ein starkes Angstgefühl“, so die Sprecherin. „Und das bewegt uns. Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen.“
Passin sagte weiter: „Nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz haben Polizei und Feuerwehr ihre Arbeitsabläufe angepasst. Wir haben das mit angeregt. Ich hoffe, dass das jetzt entsprechend funktioniert hat. Die Betroffenen müssen ein Gefühl der Sicherheit haben – und dass es geordnet zugeht. Das ist wichtig. Denn man weiß als Betroffener zunächst gar nicht, was passiert ist. Das Gefühl, dass der Liebste plötzlich weg ist, ist unfassbar.“ Passins Vater war eines von 13 Todesopfern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 25.07.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Astrid Passin (Victims of Terrorism Germany) sieht Parallelen zwischen dem CSD-Angriff und dem Weihnachtsmarkt-Attentat 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz, insbesondere wegen der „gleichen Bilder“ und der Tatsache, dass der Täter erneut flüchtig ist
- Passin fordert, den Täter schnell zu finden und möglichst ohne erneute ausländische Sicherheitsbehörden-Unterstützung wie bei Anis Amri
- Sie verweist darauf, dass nach dem Breitscheidplatz-Anschlag Polizei und Feuerwehr ihre Arbeitsabläufe angepasst haben und hofft, dass diese Anpassungen auch im aktuellen Fall wirksam waren
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Hinterbliebene des islamistischen Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und der Verein „Victims of Terrorism Germany“ (Astrid Passin) betroffen; Bezug zum Weihnachtsmarkt-Attentat 2016 mit 13 Todesopfern; keine konkreten neuen Zahlen/Fristen genannt
- Berliner Breitscheidplatz-Geschichte als Maßstab: Betroffene sollen ein Gefühl von Sicherheit und geordnete Abläufe erhalten; Polizei und Feuerwehr haben nach dem Anschlag 2016 ihre Arbeitsabläufe angepasst, erneute Wirksamkeit wird erhofft; kein konkreter Zeitraum für die Anpassungen beim aktuellen CSD-Anschlag genannt
- Täterbezug auf „wieder ist der Täter flüchtig“ ohne namentliche Zuordnung zum CSD-Anschlag; Forderung nach schnellem Finden, damit nicht erneut ausländische Sicherheitsbehörden wie bei Anis Amri (2016 auf der Flucht in Italien erschossen) erforderlich sind; keine konkreten Fristen/Zahlen zum aktuellen Fall genannt
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Erinnerungsbezug der Hinterbliebenen an das Weihnachtsmarkt-Attentat 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz wegen ähnlicher Bilder und Muster; Täter war damals flüchtig
- Auslöser und akuter Kontext: islamistischer Anschlag beim Berliner Christopher Street Day am 25.07.2026; Täter flüchtig, dadurch starkes Angstgefühl und Gefühl von fehlender Sicherheit
- Hintergrund/Einordnung: nach dem Breitscheidplatz-Attentat wurden Polizei und Feuerwehr-Prozesse angepasst (mit angeregt durch Betroffene), wobei jetzt erhofft wird, dass die Abläufe geordnet funktionieren und schnelle Hilfe erfolgen kann
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Polizei und Behörden sollen den Täter schnell finden und dabei den Zugriff/Unterstützung aus dem Ausland vermeiden, wie es bei Anis Amri 2016 der Fall war
- Polizei und Feuerwehr sollen ihre angepassten Arbeitsabläufe weiter umsetzen, sodass das Vorgehen geordnet abläuft und Betroffene ein Sicherheitsgefühl haben
- Betroffene sollen durch die Hinterbliebenen mit Angeboten unterstützt werden, damit sie „da sein“ können und entsprechende Hilfen erhalten
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