SPD-Abgeordnete begrüßt Tarifeinigung in Ernährungsindustrie
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
H3-Überschrift: Wirtschaft in Sachsen-Anhalt: Tarifabschluss
Berlin () – Die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten hat die Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schwarz-Produktionsgruppe begrüßt. Die Vereinbarung betreffe unter anderem Betriebe wie Bonback in Halle und MEG-Standorte in Sachsen-Anhalt, sagte Kersten am Donnerstag.
Die Einigung sieht einen Weg zur vollständigen Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau bis 2031 vor.
Kersten sprach von einem ersten wichtigen Erfolg im laufenden Tarifkonflikt.
Die Ernährungsindustrie sei ein wichtiger Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt. Faire Löhne stärkten nicht nur die Kaufkraft vor Ort, sondern wirkten sich auch auf die Altersvorsorge der Beschäftigten aus, erklärte die SPD-Politikerin.
Für die weiteren Tarifverhandlungen mit anderen Unternehmen im Tarifgebiet rief Kersten dazu auf, dem Beispiel der Schwarz-Gruppe zu folgen.
Genannt wurden unter anderem Ditsch, Rotkäppchen und Hassia.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Kersten (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten begrüßte die Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schwarz-Produktionsgruppe für u. a. Bonback (Halle) sowie MEG-Standorte in Sachsen-Anhalt
- Die Einigung sieht die vollständige Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau bis 2031 vor
- Kersten forderte für weitere Tarifverhandlungen die Nachfolge des Beispiels der Schwarz-Gruppe und nannte dabei Unternehmen wie Ditsch, Rotkäppchen und Hassia
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Tarifbeschäftigte in der Ernährungsindustrie bei der Schwarz-Produktionsgruppe; genannt werden Betriebe wie Bonback in Halle sowie MEG-Standorte in Sachsen-Anhalt; betont als Arbeitgeber-Umfeld in Sachsen-Anhalt
- Ziel ist die vollständige Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau bis 2031; als erster wichtiger Erfolg im laufenden Tarifkonflikt zwischen Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und Schwarz-Gruppe
- Weitere Unternehmen im Tarifgebiet werden aufgefordert, dem Beispiel der Schwarz-Gruppe zu folgen; genannt werden Ditsch, Rotkäppchen und Hassia
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schwarz-Produktionsgruppe; betrifft u. a. Betriebe Bonback in Halle und MEG-Standorte in Sachsen-Anhalt
- Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau bis 2031 als Weg zur vollständigen Harmonisierung; erster wichtiger Erfolg im laufenden Tarifkonflikt
- Faire Löhne als Hintergrund: stärken Kaufkraft vor Ort und wirken sich auf die Altersvorsorge der Beschäftigten aus; Auslöser für weitere Verhandlungen, anderen Unternehmen im Tarifgebiet zu folgen (z. B. Ditsch, Rotkäppchen, Hassia)
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten begrüßt die Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schwarz-Produktionsgruppe
- Kersten fordert, dass sich weitere Unternehmen im Tarifgebiet den Regelungen der Schwarz-Gruppe anschließen
- Die Lohnangleichung an das westdeutsche Niveau soll bis 2031 vollständig umgesetzt werden
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