Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer

14. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Mehrheitswunsch nach Tabaksteuererhöhung in

Berlin () – Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Erhöhung der Tabakpreise aus.

Das berichtet der „Stern“ unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins und von RTL. Demnach finden 70 Prozent der Deutschen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer richtig, 27 Prozent lehnen sie dagegen ab.

In mehreren Schritten soll der Preis für Zigaretten den Plänen zufolge steigen. Eine Schachtel mit 20 Stück würde dann ab dem Jahr 2027 über 9 Euro statt bislang 8 Euro kosten. Bis 2030 könnte der Preis für eine Schachtel auf fast 12 Euro steigen. Das wären rund 40 Cent mehr als bislang geplant.

Auch der Steueranteil von Ersatzprodukten für E-Zigaretten soll steigen; ebenso Tabak zum Drehen von Zigaretten sowie Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos. Laut Regierung solle die Erhöhung der Tabaksteuer nicht nur zur Konsolidierung des Haushaltes dienen, sondern auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit; außerdem solle so die Quote von Rauchern bei Erwachsenen und Jugendlichen sinken. Die Zahl der jungen Menschen in , die rauchen und vapen, steigt. Dabei gehört Rauchen zur häufigsten vermeidbaren Todesursache. Gesundheitspolitiker fordern daher seit Längerem deutlich höhere Preise – als Abschreckung und als Mittel, um von der Sucht loszukommen. Rund 800 Millionen Euro zusätzlich könnte die geplante Erhöhung der Tabaksteuer pro Jahr der Staatskasse einbringen.

Anhänger von CDU/CSU und SPD sind mehrheitlich dafür, dass Rauchen teurer wird, ebenso die Anhänger von Grünen und Linken. Gegen eine Erhöhung der Preise für Zigaretten sind vor allem regelmäßige Raucher sowie Anhänger der AfD.

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Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1.005 Deutsche für die Erhebung am 9. und 10. Juli 2026.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zigarette (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 70 Prozent der Deutschen halten die geplante Erhöhung der Tabaksteuer für richtig, 27 Prozent lehnen sie ab (Forsa-Umfrage für Stern und RTL)
  • Eine Schachtel Zigaretten mit 20 Stück soll ab 2027 über 9 Euro statt 8 Euro kosten und bis 2030 fast 12 Euro erreichen
  • Die zusätzlichen Steuereinnahmen werden auf rund 800 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt, die Erhöhung soll außerdem der öffentlichen Gesundheit dienen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind 1.005 Deutsche in Deutschland; Erhebung am 9. und 10. Juli 2026; 70% sprechen sich für die geplante Tabaksteuer-/Preiserhöhung aus, 27% dagegen
  • Regionen: Deutschland; Zeitraum/Fristen: Zigarettenpreise ab 2027 in mehreren Schritten; Schachtel 20 Stück dann über 9 Euro statt 8 Euro, bis 2030 fast 12 Euro
  • Zahlen/Wirkung: rund 40 Cent mehr als bislang geplant; zusätzliche Einnahmen etwa 800 Millionen Euro pro Jahr; stärkste Ablehnung gegen Preiserhöhungen bei regelmäßigen Rauchern und AfD-Anhängern, Zustimmung bei CDU/CSU-, SPD-, Grünen- und Linken-Anhängern

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mehrheit spricht sich für Erhöhung der Tabakpreise aus; 70 Prozent finden die geplante Erhöhung der Tabaksteuer richtig, 27 Prozent lehnen sie ab
  • Mehrstufige Preissteigerungen geplant: Schachtel Zigaretten (20 Stück) ab 2027 über 9 statt 8 Euro, bis 2030 fast 12 Euro; auch Steueranteile für E-Zigaretten-Ersatzprodukte sowie Drehtabak, Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos sollen steigen
  • Hintergrund: Haushaltskonsolidierung und Schutz der öffentlichen Gesundheit; Ziel ist sinkende Raucher- und Vaper-Quote bei Erwachsenen und Jugendlichen, da Zahl junger Rauchender/Vaper in Deutschland steigt und Rauchen zu den häufigsten vermeidbaren Todesursachen zählt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Regierung plant in mehreren Schritten eine Erhöhung der Tabaksteuer, sodass Zigaretten ab 2027 über 9 Euro statt bislang 8 Euro kosten und bis 2030 fast 12 Euro erreichen können
  • Auch Steueranteile für Ersatzprodukte für E-Zigaretten sowie Tabak zum Drehen, Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos sollen steigen
  • Die Erhöhung soll dem Haushalt zusätzliche rund 800 Millionen Euro pro Jahr einbringen und zugleich die öffentliche Gesundheit schützen, um den Anteil von Rauchern und Vapen zu senken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH