Grüne verurteilen Angriffe auf Journalisten in Erfurt

6. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Proteste in Erfurt: Angriffe auf Journalisten

() – Die Thüringer Grünen haben die Angriffe auf Journalisten am Rande der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt scharf verurteilt. Das teilte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm am Montag mit.

Die Vorfälle müssten aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden, forderte sie.

„Pressefreiheit ist ein Grundpfeiler unseres Grundgesetzes und unserer Demokratie. Für solche Taten gibt es keinerlei Rechtfertigung“, erklärte Bohm.

Sie wünschte den betroffenen Journalisten eine schnelle und vollständige Genesung. Gewalt dürfe niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein.

Gleichzeitig betonte die Landessprecherin, dass die Angriffe nicht den Blick auf den friedlichen Protest verstellen dürften.

Zehntausende Menschen hätten am Wochenende vielfältig und entschlossen für Demokratie, Menschenwürde und Zusammenhalt demonstriert. Dieses starke zivilgesellschaftliche Signal bleibe das prägende Bild.

Es sei wichtig, die wenigen Gewalttaten klar zu benennen, ohne den friedlichen Protest der vielen zu diskreditieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demo vor AfD-Parteitag am 04.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Journalisten betroffen
  • Angriffe während Proteste gegen AfD-Bundesparteitag
  • Zehntausende demonstrieren für Demokratie, Menschenwürde und Zusammenhalt in Erfurt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Angriffe auf Journalisten während Protesten gegen AfD-Bundesparteitag
  • Forderung nach Aufklärung und strafrechtlicher Verfolgung der Vorfälle
  • Betonung der Bedeutung von Pressefreiheit und friedlichem Protest

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Angriffe auf Journalisten müssen aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden.
  • Die Behörden sollen Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung verurteilen.
  • Pressefreiheit wird als Grundpfeiler der Demokratie verteidigt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH