Hitzebedingtes Fischsterben am Steinhuder Meer
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Umweltprobleme am Steinhuder Meer
Steinhude () – Im Steinhuder Meer sind in den vergangenen Tagen zahlreiche große Hechte und Quappen verendet. Das hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft am Mittwoch mitgeteilt.
Betroffen sind demnach die Uferbereiche des Sees, darunter die Grachten, die Uferpromenade, der Hagenburger Kanal und die Badeinsel in Steinhude.
Als wahrscheinlichste Ursache gelten die außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen infolge der anhaltenden Hitzeperiode. Messungen des Anglerverbandes Niedersachsen (AVN) und der Gütemessboje des NLWKN ergaben langanhaltend erhöhte Temperaturen.
Am vergangenen Samstag wurden Wassertemperaturen von über 30 Grad Celsius, stellenweise bis zu 32 Grad Celsius, gemessen. Der gleichzeitig gemessene Sauerstoffgehalt von 6,8 Milligramm pro Liter reicht für Fische im Ruhezustand aus, kann bei erhöhter Aktivität jedoch zu gering sein.
Um die Situation nicht weiter zu belasten, sollen zusätzliche Sedimentaufwirbelungen vermieden werden.
Der Baubetriebshof der Stadt Wunstorf sammelt die toten Fische ein und lagert sie in Containern zwischen; die Entsorgungskosten übernimmt die Domänenverwaltung des Landes Niedersachsen. Der AVN hat seine Mitglieder gebeten, die Angeltätigkeit vorübergehend einzustellen.
Mit den gesunkenen Lufttemperaturen und dem aufkommenden Wind erwarten die Behörden in den kommenden Tagen eine schrittweise Entspannung der Situation.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasser (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahlreiche große Hechte und Quappen im Steinhuder Meer verendet
- Hauptursache sind hohe Wassertemperaturen über 30 Grad Celsius
- Anglerverband Niedersachsen bittet Mitglieder, Angeltätigkeit vorübergehend einzustellen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Uferbereiche des Steinhuder Meeres, einschließlich Grachten, Uferpromenade, Hagenburger Kanal und Badeinsel
- Erhöhte Wassertemperaturen über 30 Grad Celsius, teilweise bis 32 Grad Celsius, und langfristig reduzierter Sauerstoffgehalt
- Anglerverband Niedersachsen fordert Mitglieder zur vorübergehenden Einstellung der Angeltätigkeit auf
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen durch anhaltende Hitzeperiode
- gemessene Wassertemperaturen über 30 Grad Celsius, stellenweise bis 32 Grad
- unzureichender Sauerstoffgehalt bei erhöhter Aktivität der Fische
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Vermeidung zusätzlicher Sedimentaufwirbelungen
- Sammlung und Zwischenlagerung der verendeten Fische durch den Baubetriebshof der Stadt Wunstorf
- Bitte an Angler, die Angeltätigkeit vorübergehend einzustellen
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