Fischsterben in der Ach bei Blaubeuren – vermutlich natürliche Ursache

5. Juli 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umwelt: Fischsterben in Blaubeuren festgestellt

Blaubeuren () – In der Ach zwischen Schelklingen und Blaubeuren-Weiler haben Angler mehrere tote Fische entdeckt. Bei einer gemeinsamen Nachschau mit der Polizei konnten über eine Strecke von einem Kilometer etwa 50 tote Bachforellen festgestellt werden.

Die Feuerwehr Blaubeuren informierte daraufhin eine Mitarbeiterin der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis sowie den Fischereiaufseher für das Gebiet.

Nach einer ersten Begutachtung vor Ort kam das Expertengremium zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die Ursache für das Fischsterben wahrscheinlich natürlichen Ursprungs ist.

Der niedrige Wasserstand aufgrund der anhaltenden Hitze und ein kürzlicher Starkregen, der Schlamm und abgestorbene Pflanzen aufwirbelte, könnten zu einem zu geringen Sauerstoffgehalt im Wasser geführt haben. Gewässerproben wurden entnommen und werden zeitnah untersucht, um endgültige Klarheit über die Ursache zu erhalten.

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Angler betroffen, betroffen durch Fischsterben
  • Region: Ach zwischen Schelklingen und Blaubeuren-Weiler
  • Ca. 50 tote Bachforellen festgestellt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • niedriger Wasserstand durch anhaltende Hitze
  • kürzlicher Starkregen wirbelt Schlamm und abgestorbene Pflanzen auf
  • zu geringer Sauerstoffgehalt im Wasser

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Feuerwehr Blaubeuren informierte die untere Naturschutzbehörde und den Fischereiaufseher
  • Gewässerproben wurden entnommen und werden untersucht
  • Experten nehmen an, dass die Ursache für das Fischsterben natürlichen Ursprungs sein könnte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH