Rheinland-pfälzische Bildungsministerin fordert Handyverbot an Schulen
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Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz im Fokus
Mainz () – Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig hat sich bei ihrer ersten Teilnahme an der Bildungsministerkonferenz (BMK) für ein Verbot der privaten Handynutzung an Schulen ausgesprochen. Das teilte ihr Ministerium am Freitag in Mainz mit.
Die Ministerin unterstütze die entsprechende Erklärung der Kultusministerkonferenz (KMK) vollumfänglich. „Digitale Medien für Lernzwecke ja, aber keine private Handynutzung während der Schulzeit – nicht zur Einschränkung der oder des Einzelnen, sondern um Schule als Schutzraum zu gestalten und Gemeinschaft zu fördern“, wird Eiling-Hütig zitiert.
Verbindliche Regelungen solle es wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben geben.
Über die BMK-Erklärung hinaus sieht die Ministerin auch die Plattformbetreiber in der Pflicht. Sie erwarte vom europäischen Gesetzgeber, Vorschriften zum Schutz Minderjähriger durchzusetzen und die Anbieter auf geeignete Maßnahmen, etwa zur Altersverifikation, zu verpflichten.
Zudem blicke sie erwartungsvoll auf die Handlungsempfehlungen einer Expertenkommission des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.
Neben dem Thema Social Media unterstützte die Ministerin auch die sportlichen Themen der Konferenz, darunter die Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbunds um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland sowie die jährliche Ausschreibung der Bundesjugendspiele.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
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