Röwekamp fordert nach FCAS-Aus neue Rüstungskooperationen

9. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik: Kooperationsbedarf in Europa

() – Nach dem offiziellen Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS pocht der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), auf neue internationale Kooperationen.

Das Scheitern von FCAS sei bedauerlich, denn Europa brauche gerade in der Luftverteidigung und bei Zukunftstechnologien mehr Zusammenarbeit und nicht weniger, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“. Zugleich sei es gut, dass nach Jahren der Blockaden und Unsicherheiten nun Klarheit herrsche und man nach vorne schauen könne. verfüge mit Großbritannien, und auch über starke europäische Partner, die ein großes Interesse an der Entwicklung der nächsten Generation von Luftkampfsystemen hätten.

„Jetzt sollten wir die Chance nutzen, neue und tragfähige Kooperationen auf Augenhöhe zu schmieden, die technologischen Fortschritt und industrielle Souveränität Europas stärken“, forderte Röwekamp. Die Vernetzung bemannter und unbemannter Systeme sowie die Entwicklung eines modernen Combat-Cloud-Ansatzes seien keine exklusiven FCAS-Ideen, sondern könnten und sollten auch gemeinsam mit anderen europäischen Partnern verwirklicht werden, sagte der CDU-Politiker.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thomas Röwekamp (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Thomas Röwekamp fordert neue internationale Kooperationen nach dem Aus für das FCAS-Projekt.
  • Er sieht die Notwendigkeit für mehr Zusammenarbeit in der Luftverteidigung und Technologieentwicklung in Europa.
  • Röwekamp betont die Chancen für tragfähige Kooperationen mit Großbritannien, Spanien und Schweden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Europa, insbesondere Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Schweden
  • starke Zielgruppen sind internationale Partner im Verteidigungssektor
  • Fokus auf neue Kooperationen und Technologien nach dem Scheitern von FCAS

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Scheitern des FCAS-Projekts bedauerlich, da Europa mehr Zusammenarbeit in der Luftverteidigung benötigt
  • Klarheit nach Blockaden und Unsicherheiten ermöglicht neue Perspektiven
  • Bedarf an internationalen Kooperationen zur Stärkung von technologischem Fortschritt und industrieller Souveränität in Europa

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Dringender Aufruf zu neuen internationalen Kooperationen im Verteidigungsbereich
  • Nutzung der Chance für tragfähige Partnerschaften zur Stärkung technologischen Fortschritts und industrieller Souveränität
  • Entwicklung eines modernen Combat-Cloud-Ansatzes mit europäischen Partnern fördern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH