Linken-Chef Pantisano bietet CDU Zusammenarbeit an

5. August 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Linke in

Berlin () – Linken-Chef Luigi Pantisano hat die CDU trotz scharfer Kritik an der Partei zur Zusammenarbeit aufgerufen.

Wer es wirklich ernst meine mit dem Ziel, Rechtsextreme von der Macht fernzuhalten, solle das nicht an einer falschen Aussage von ihm scheitern lassen, sagte Pantisano der „Rheinischen Post“. Auf kommunaler Ebene arbeite man bundesweit an vielen Stellen ganz selbstverständlich auch mit der CDU zusammen. Es gebe dort zahlreiche Projekte, bei denen man mit der CDU abgestimmt und gemeinsam etwas durchgesetzt habe, so der Linken-Chef. Ihm gehe es immer darum, das Leben der Menschen zu verbessern. Da sei er Pragmatiker und kein Ideologe, so „wie einige aus der Union“.

Hintergrund sind Äußerungen Pantisanos Ende Juni, mit denen er die CDU scharf angegriffen hatte. Er sagte damals: „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Dafür musste er deutliche Kritik einstecken. „Meine Aussage war falsch, ich habe mich dafür entschuldigt, aber damit sollte das auch geklärt sein“, sagte Pantisano jetzt der „Rheinischen Post“.

Nach der Landtagswahl in im September könnten CDU und Linke aktuellen Umfragen zufolge auf eine Kooperation angewiesen sein, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit ohne die AfD erreichen wollen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luigi Pantisano (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Luigi Pantisano rief dazu auf, trotz scharfer Kritik an der CDU zur Zusammenarbeit zu kommen, da es auf kommunaler Ebene bundesweit bereits selbstverständlich gemeinsame Projekte mit der CDU gebe
  • Pantisano erklärte seine frühere Aussage Ende Juni („kein Unterschied“ zwischen CDU, AfD und Faschisten) für falsch, entschuldigte sich dafür und sagte, die Angelegenheit solle damit geklärt sein
  • Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September könnten CDU und Linke bei Bedarf auf eine Kooperation angewiesen sein, um ohne die AfD eine parlamentarische Mehrheit zu erreichen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Luigi Pantisano (Linken-Chef) ruft die CDU zur Zusammenarbeit auf; Zielgruppen: Linke und CDU auf kommunaler Ebene; Stärke: bundesweit viele Stellen mit bereits abgestimmten gemeinsamen Projekten zur Verbesserung der Menschen (keine konkreten Zahlen)
  • Zusammenhang/Frist: Äußerungen Ende Juni zur CDU-Ablehnung wurden am 2. Hinweiszeitpunkt im Interview korrigiert/entschuldigt; politische Relevanz nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September für mögliche Kooperation zur Vermeidung einer parlamentarischen Mehrheit mit der AfD (keine konkreten Prozentwerte)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • scharfe Kritik an der CDU durch Luigi Pantisano Ende Juni mit Entschuldigung wegen falscher Aussage; Hintergrund dafür ist die Debatte über Unterschiede/Abgrenzung zu Rechtsextremen
  • Ziel der Zusammenarbeit um Rechtsextreme von der Macht fernzuhalten; pragmatische Herangehensweise, weil auf kommunaler Ebene bereits mit der CDU Projekte abgestimmt und umgesetzt werden
  • möglicher politischer Auslöser durch die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September, falls CDU und Linke für eine Mehrheit ohne AfD kooperieren müssen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Pantisano ruft trotz scharfer Kritik zur Zusammenarbeit mit der CDU auf, insbesondere mit dem Ziel Rechtsextreme von der Macht fernzuhalten
  • Auf kommunaler Ebene arbeitet die Linke bundesweit in vielen Fällen selbstverständlich mit der CDU zusammen und stimmt Projekte ab, um gemeinsam etwas durchzusetzen
  • Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte eine Kooperation von CDU und Linke nötig werden, um ohne die AfD eine parlamentarische Mehrheit zu erreichen
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