Fifa gibt umstrittene Investorenpläne auf

1. August 2026

Sport - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: FIFA in Genf

Genf () – Fifa-Präsident Gianni Infantino hat seinen umstrittenen Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes zu verkaufen, für beendet erklärt. Infantino teilte in der Nacht zu Samstag mit, dass das Projekt „Spaltungen geschaffen“ habe, die nicht mehr im Interesse des ursprünglichen Ziels seien. Daher werde der Vorschlag nicht weiterverfolgt.

Infantino hatte den 211 Mitgliedsverbänden 40 Millionen Dollar angeboten, wenn sie den Vorschlag für private Investitionen in die Turniere, einschließlich der Weltmeisterschaften, unterstützten. Trotz Ablehnungen von Uefa und Concacaf hatte die Fifa zunächst angekündigt, an den Plänen festzuhalten. Infantino räumte jedoch ein, dass er die Unterstützung der Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände benötige, was unwahrscheinlich wurde, als sich der asiatische Verband AFC der Opposition anschloss.

Der Plan sah vor, eine kommerzielle Tochtergesellschaft zu gründen, in die externe Investoren Anteile kaufen könnten. Dies hatte allerdings für massiven Gegenwind gesorgt. Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott aller Turniere, die vom Weltverband ausgetragen werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fußball (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gianni Infantino erklärte den Plan zum Verkauf von Anteilen an FIFA-Turnieren für beendet und folgt dem Vorschlag nicht weiter
  • FIFA hatte 40 Millionen Dollar als Angebot an Mitgliedsverbände gemacht; Infantino setzte dies wegen fehlender mehrheitlicher Unterstützung nicht fort
  • Trotz anfänglicher Ankündigung, am Vorhaben festzuhalten, schloss sich der AFC der Opposition an und der Vorschlag wurde nach massiver Gegenwehr nicht weiterverfolgt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die 211 Mitgliedsverbände der FIFA sowie regionale Verbände UEFA und CONCACAF; Infantino bot 40 Millionen Dollar als Anreiz, um privaten Investitionen in Turnieren (inklusive Weltmeisterschaften) zuzustimmen, der Vorschlag wird nicht weiterverfolgt
  • Betroffen ist außerdem der asiatische Verband AFC, der sich der Opposition anschloss; dadurch wurde die benötigte Unterstützung der Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände unwahrscheinlich
  • Betroffen sind die FIFA-Turniere insgesamt durch möglichen Boykott: Die UEFA drohte mit einem Boykott aller Turniere, die vom Weltverband ausgetragen werden würden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Infantino beendet den Plan zum Verkauf von Anteilen an Fifa-Turnieren, weil das Projekt „Spaltungen geschaffen“ habe und damit nicht mehr mit dem ursprünglichen Ziel vereinbar sei
  • Hintergrund und Auslöser waren der Vorschlag an die 211 Mitgliedsverbände, 40 Millionen Dollar anzubieten, verbunden mit Unterstützung privater Investitionen in Turniere; die Unterstützung blieb aus, nachdem u. a. AFC gegen den Plan Stellung bezog
  • Massiver Gegenwind durch Uefa (bis hin zur Boykott-Drohung für Fifa-Turniere) sowie weitere Ablehnungen (u. a. Concacaf) gegen die Idee einer kommerziellen Tochtergesellschaft mit Anteilsverkauf an externe Investoren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Fifa-Präsident Gianni Infantino beendet den Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes für private Investitionen zu verkaufen
  • Die Fifa verfolgt den Vorschlag nicht weiter, nachdem er nach Darstellung Infantino „Spaltungen geschaffen“ habe und nicht mehr im Interesse des ursprünglichen Ziels liege
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