Auch Concacaf lehnt Fifa-Pläne ab – keine Boykottdrohung
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Sportpolitik in Nyon
Nyon () – Nach der Uefa hat auch der nord- und mittelamerikanische Fußballverband Concacaf die Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino abgelehnt. Das teilte die Organisation am Donnerstag nach einem Treffen der Präsidenten ihrer 41 Mitgliedsverbände mit.
Konkret geht es in dem Streit um den Plan Infantinos, der unter anderem den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren vorsieht. Die Concacaf-Mitglieder äußerten Bedenken über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens, die künstlich kurze Frist und das Fehlen einer Überprüfung oder Genehmigung durch die zuständigen Fifa-Gremien. Zusätzlich wurde die Notwendigkeit einer privaten Beteiligung hinterfragt, insbesondere nach der profitabelsten Weltmeisterschaft in der Geschichte.
Im Gegensatz zu den Europäern droht die Concacaf aber nicht mit einem Boykott aller Turniere, die vom Weltverband ausgerichtet werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fußbälle (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Concacaf lehnte die Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino ab
- Concacaf kritisierte fehlendes ordnungsgemäßes Verfahren, künstlich kurze Frist sowie fehlende Prüfung/Genehmigung durch zuständige Fifa-Gremien
- Concacaf droht nicht mit einem Boykott aller vom Weltverband ausgerichteten Turniere
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Concacaf-Mitglieder (41 Mitgliedsverbände Nord- und Mittelamerikas) lehnen Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino ab; betrifft vorrangig den Plan zum Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren; Streitpunkte sind fehlendes ordentliches Verfahren, künstlich kurze Frist sowie fehlende Überprüfung/Genehmigung durch zuständige Fifa-Gremien und Zweifel an privater Beteiligung nach der profitabelsten WM der Geschichte
- Verfahrens- und Fristkritik ohne konkrete Zeitangaben; kein Boykott aller von der Fifa ausgerichteten Turniere durch Concacaf vorgesehen, im Gegensatz zur UEFA
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Streit um Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino einschließlich geplantem Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren
- Concacaf nennt Bedenken wegen fehlendem ordnungsgemäßem Verfahren, künstlich kurzer Frist sowie fehlender Überprüfung oder Genehmigung durch zuständige Fifa-Gremien
- Hintergründe: Frage nach der Notwendigkeit privater Beteiligung trotz der bereits profitabelsten Weltmeisterschaft in der Geschichte; kein Boykott aller Concacaf-Turniere angekündigt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Concacaf hat die Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino nach einem Treffen der Präsidenten ihrer 41 Mitgliedsverbände abgelehnt
- Die Mitgliedsverbände kritisieren dabei das fehlende ordnungsgemäße Verfahren, die künstlich kurze Frist sowie das Fehlen einer Überprüfung oder Genehmigung durch zuständige Fifa-Gremien
- Concacaf droht nicht mit einem Boykott aller von der Fifa ausgerichteten Turniere
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