Demonstration gegen AfD-Infostand in Göttingen eskaliert

25. Juli 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Proteste gegen AfD

Göttingen () – Am Samstag haben sich etwa 150 Menschen auf dem Göttinger Markt versammelt, um gegen einen Infostand der Partei Alternative für zu protestieren. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um direkte Konflikte zu verhindern.

Trotz der Präsenz der Einsatzkräfte kam es zu mehreren Störaktionen, bei denen die Tische des Infostandes umgekippt und der Zugang zum Stand blockiert wurde.

Die Polizei forderte die Demonstrierenden wiederholt zum friedlichen Protest auf und erließ Beschränkungen nach dem Versammlungsgesetz gegen Personen, die versuchten, zum Infostand vorzudringen. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang anwenden, um die Situation zu deeskalieren.

Insgesamt waren etwa 120 solcher Maßnahmen erforderlich.

Ein Polizist wurde am frühen Nachmittag vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt, während ein weiterer Gegendemonstrant wegen des Einsatzes einer Trillerpfeife ergriffen wurde. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein, darunter wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Zu Festnahmen kam es nicht, die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Logo (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Etwa 120 polizeiliche Maßnahmen waren nötig, um Störaktionen an einem AfD-Infostand in Göttingen zu verhindern und zu deeskalieren
  • Polizei erließ Beschränkungen nach dem Versammlungsgesetz gegen Personen, die zum Infostand vorzudringen versuchten, und setzte in einigen Fällen unmittelbaren Zwang ein
  • Ein Polizist wurde vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt; Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wurden eingeleitet, es gab keine Festnahmen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind ca. 150 Gegendemonstrierende in Göttingen am Samstag auf dem Göttinger Markt; es gab mehrere Störaktionen gegen den AfD-Infostand, Polizei setzte zur Deeskalation unmittelbaren Zwang ein und brauchte insgesamt etwa 120 Maßnahmen
  • Ziel ist die Verhinderung direkter Konflikte; die Polizei erließ Beschränkungen nach dem Versammlungsgesetz gegen Personen, die zum Infostand vorzudringen versuchten, dabei kam es zu mindestens einem verletzten Polizisten und einem weiteren ergriffenen Gegendemonstranten (keine Festnahmen)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Etwa 150 Menschen versammelten sich in Göttingen, um gegen einen Infostand der AfD zu protestieren, wodurch es zu Störaktionen wie dem Umkippen von Tischen und Blockieren des Zugangs kam
  • Polizei mit starkem Aufgebot zur Vermeidung direkter Konflikte, wiederholte Aufforderungen zum friedlichen Protest und nach dem Versammlungsgesetz verhängte Beschränkungen gegen Personen, die zum Infostand vordringen wollten
  • Auslöser für strafrechtlich relevante Vorfälle waren vermutlich der Angriff eines Polizisten mit einer PET-Flasche sowie das Ergreifen eines Gegendemonstranten wegen einer Trillerpfeife; Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung, keine Festnahmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um direkte Konflikte zu verhindern und mehrfach zur friedlichen Durchführung des Protests aufzufordern
  • Die Polizei erließ Beschränkungen nach dem Versammlungsgesetz gegen Personen, die zum Infostand vordringen wollten, und wendete in einigen Fällen unmittelbaren Zwang an, um zu deeskalieren
  • Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung
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