SAP führt Kostenkontrolle für KI ein
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Wirtschaft: SAP plant KI-Kostensystem
Düsseldorf () – Der Softwarehersteller SAP will angesichts steigender Ausgaben für sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI) ein neues System zur Kostenkontrolle einführen. „Die Token-Kosten steigen bei uns in diesem Jahr stark“, sagte Finanzchef Dominik Asam dem „Handelsblatt“.
Er erklärte, man gehe bei SAP gerade vom Pilotieren zum Industrialisieren über, deswegen bringe man über das klassische Controlling Effizienz rein. Token gelten als zentrale Maßeinheit für den Einsatz und die Abrechnung von KI.
Laut „Handelsblatt“ plant SAP ein dreistufiges Modell.
In der Stufe „Basic“ sollen die Kosten auf 100 Euro pro Monat limitiert werden, hieß es. Mitarbeiter in vielen technischen Rollen würden der Stufe „Pro“ zugeordnet werden und 500 Euro Budget erhalten.
Für eine kleine Gruppe von Intensivnutzern ist offenbar die Stufe „Pro Max“ mit einer Obergrenze von monatlich 5.000 Euro vorgesehen. Mit Zustimmung einer Führungskraft wären einmalig sogar 50.000 Euro möglich.
Der Konzern kommentierte den Plan nicht im Detail.
Das System soll laut „Handelsblatt“ einige Kontrollen beinhalten. Mitarbeiter erhalten laut der Präsentation bei Erreichen von 50 und 80 Prozent ihres Budgets automatisch Hinweise.
Wer dauerhaft mehr Kapazitäten benötige, müsse eine Genehmigung durch Vorgesetzte einholen.
„Wir haben bei SAP große Fortschritte gemacht, wie wir die Token-Kosten kontrollieren und optimieren“, sagte Asam dem „Handelsblatt“. Man habe heute eine granulare Transparenz, in welchen Organisationseinheiten wie viele Token wofür gebraucht werden.
Finanzabteilung und interne IT hätten bei der Entwicklung des Systems eng zusammengearbeitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | SAP (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- SAP führt ein neues Kostenkontrollsystem für KI-Token ein, um steigende Token-Ausgaben zu begrenzen
- SAP plant ein dreistufiges Budgetmodell mit Obergrenzen von 100 Euro/Monat (Basic), 500 Euro/Monat (Pro) und 5.000 Euro/Monat (Pro Max), wobei mit Zustimmung einer Führungskraft einmalig bis zu 50.000 Euro möglich sind
- Bei Erreichen von 50% und 80% des Budgets sollen automatisch Hinweise erfolgen, dauerhaft höherer Bedarf erfordert eine Genehmigung durch Vorgesetzte
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Mitarbeiter bei SAP vor allem technische Rollen erhalten Budgets und werden je nach Rolle Stufen zugeordnet; Basic auf 100 Euro pro Monat limitiert, Pro mit 500 Euro pro Monat, Pro Max für eine kleine Gruppe mit 5.000 Euro pro Monat und einmalig bis 50.000 Euro mit Zustimmung einer Führungskraft
- Bei Erreichen von 50 Prozent und 80 Prozent des Budgets erhalten Mitarbeiter automatisch Hinweise; bei dauerhaftem Mehrbedarf ist eine Genehmigung durch Vorgesetzte erforderlich
- Zielgruppe/Regionen nicht näher genannt; nur Zeitraum indirekt mit Blick auf dieses Jahr steigende Token-Kosten bei SAP (Industrialisierung nach Pilotphase)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Steigende Ausgaben für Künstliche Intelligenz bei SAP, insbesondere zunehmende Token-Kosten im laufenden Jahr
- Wechsel vom Pilotieren zum Industrialisieren von KI, daher Bedarf an klassischem Controlling zur Effizienz- und Kostensteuerung
- Geplantes dreistufiges Kostenkontrollmodell mit Budgetlimits und automatischen Hinweisen bei Budgetausschöpfung sowie Genehmigungspflicht durch Vorgesetzte bei dauerhaft höherem Bedarf
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- SAP wird ein dreistufiges Modell zur Budgetbegrenzung für Token-Kosten einführen (Basic 100 Euro/Monat, Pro 500 Euro/Monat, Pro Max 5.000 Euro/Monat; bei Zustimmung einer Führungskraft einmalig bis 50.000 Euro)
- Bei Erreichen von 50 und 80 Prozent des jeweiligen Budgets erhalten Mitarbeitende automatisch Hinweise
- Wer dauerhaft mehr Kapazitäten benötigt, muss eine Genehmigung durch Vorgesetzte einholen
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