Seeentwicklungsplan für Steinhuder Meer vorgelegt

24. Juli 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltpolitik: Steinhuder Meer

() – Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser hat den zweiten Teil des Seeentwicklungsplans für das Steinhuder Meer vorgelegt, teilte die Behörde mit. Der Plan enthält konkrete Maßnahmen zum Erhalt des größten Sees in .

Ziel ist es, den See langfristig als Naturraum, Lebensraum und nutzbares Gewässer zu sichern.

Im Mittelpunkt stehen die Reduzierung von Nährstoffeinträgen, die gezielte Entschlammung, ein besseres Wasserstandsmanagement sowie Maßnahmen an Zuflüssen und Entwässerungssystemen. Der Plan sieht unter anderem vor, am Winzlarer Grenzgraben eine offene Einstau-Aue zu schaffen und am Großenheidorngraben ein schilfbewachsenes Rückhaltebecken zu errichten.

Zudem soll ein Retentionsbodenfilter an der Oberflächenentwässerung aus Steinhude und Großenheidorn bis 2028 fertiggestellt werden. Die jährlich ins Steinhuder Meer eingetragenen rund 2.000 Kilogramm Phosphor sollen auf maximal 520 Kilogramm reduziert werden.

Die Schlammneubildung im See wird auf jährlich 52.000 bis 64.000 Kubikmeter geschätzt.

Künftig soll die Entschlammung in dieser Größenordnung erfolgen, solange die Neubildung nicht sinkt. Für ein effektiveres Wasserhaushaltsmanagement sollen bessere Daten etwa zu Zuflüssen, Grundwasser und Klimawandelfolgen erhoben werden.

Der Plan ist als Arbeitsrahmen für die kommenden Jahre gedacht und wird im Herbst auf der Naturpark-Konferenz des Naturparks Steinhuder Meer vorgestellt.

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser hat den zweiten Teil des Seeentwicklungsplans für das Steinhuder Meer vorgelegt
  • Maßnahmen umfassen Reduzierung von Nährstoffeinträgen, gezielte Entschlammung, verbessertes Wasserstandsmanagement sowie Projekte an Zuflüssen und Entwässerungssystemen wie offene Einstau-Aue am Winzlarer Grenzgraben und schilfbewachsenes Rückhaltebecken am Großenheidorngraben
  • Retentionsbodenfilter an der Oberflächenentwässerung aus Steinhude und Großenheidorn soll bis 2028 fertiggestellt werden, Phosphoreinträge von rund 2.000 kg pro Jahr sollen auf maximal 520 kg reduziert werden, Vorstellung des Plans im Herbst auf der Naturpark-Konferenz des Naturparks Steinhuder Meer

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und Steinhuder Meer als größter See in Niedersachsen; Maßnahmen zur Reduzierung von Nährstoffeinträgen, gezielten Entschlammung, Wasserstandsmanagement sowie an Zuflüssen/Entwässerungssystemen wie offene Einstau-Aue am Winzlarer Grenzgraben und schilfbewachsenes Rückhaltebecken am Großenheidorngraben
  • Ziel: jährlicher Phosphoreintrag von rund 2.000 Kilogramm auf maximal 520 Kilogramm reduzieren; Entschlammung/Schlammneubildung geschätzt auf jährlich 52.000 bis 64.000 Kubikmeter; Retentionsbodenfilter an der Oberflächenentwässerung aus Steinhude und Großenheidorn bis 2028 fertigstellen
  • Plan gilt als Arbeitsrahmen für die kommenden Jahre und wird im Herbst auf der Naturpark-Konferenz des Naturparks Steinhuder Meer vorgestellt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Reduzierung von Nährstoffeinträgen und damit Erhaltung des Steinhuder Meers als Naturraum, Lebensraum und nutzbares Gewässer; dafür gezielte Entschlammung, optimiertes Wasserstandsmanagement sowie Maßnahmen an Zuflüssen und Entwässerungssystemen zur Verringerung von Phosphoreinträgen von rund 2.000 auf maximal 520 Kilogramm pro Jahr
  • Hohe Schlammneubildung im See als Hintergrund (geschätzt 52.000 bis 64.000 Kubikmeter jährlich); Auslöser ist der Bedarf, die Entschlammung dauerhaft in dieser Größenordnung fortzuführen, solange die Neubildung nicht sinkt
  • Umsetzungs- und Kontextrahmen: Teil des zweiten Seeentwicklungsplans; vorgesehen sind u.a. offene Einstau-Aue am Winzlarer Grenzgraben, schilfbewachsenes Rückhaltebecken am Großenheidorngraben sowie Retentionsbodenfilter an der Oberflächenentwässerung bis 2028; außerdem bessere Datenerhebung zu Zuflüssen, Grundwasser und Klimawandelfolgen sowie Vorstellung im Herbst auf der Naturpark-Konferenz

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Seeentwicklungsplan sieht Maßnahmen zur Reduzierung von Nährstoffeinträgen vor, darunter gezielte Entschlammung, ein besseres Wasserstandsmanagement sowie Maßnahmen an Zuflüssen und Entwässerungssystemen
  • Geplant sind konkrete Bau- und Sanierungsmaßnahmen wie eine offene Einstau-Aue am Winzlarer Grenzgraben, ein schilfbewachsenes Rückhaltebecken am Großenheidorngraben sowie ein Retentionsbodenfilter an der Oberflächenentwässerung aus Steinhude und Großenheidorn bis 2028
  • Die Entschlammung soll künftig in einer Größenordnung von jährlich 52.000 bis 64.000 Kubikmeter erfolgen, solange die Neubildung nicht sinkt, außerdem sollen bessere Daten zu Zuflüssen, Grundwasser und Klimawandelfolgen erhoben werden und der Plan wird im Herbst auf der Naturpark-Konferenz vorgestellt
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