Spargelernte in Brandenburg rückläufig, Erdbeeren legen zu
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Spargelernte in Brandenburg
Potsdam () – Die Spargelernte in Brandenburg ist in diesem Jahr erneut zurückgegangen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte, wurden insgesamt 18.500 Tonnen Spargel geerntet, das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Ursache für die geringere Erntemenge waren zum einen die Trockenheit und zum anderen der Mangel an Saisonarbeitskräften. Trotz geringerer Erntemengen konnten die Landwirte ein leichtes Plus beim Ertrag verzeichnen.
Dieser stieg von 55,2 Dezitonnen pro Hektar auf 57,1 Dezitonnen pro Hektar. Die Anbaufläche für erntefähigen Spargel verringerte sich 2026 um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar.
Das ist die geringste Anbaufläche seit 2015.
Auf Brandenburgs Äckern erfolgte die Erdbeerernte auf einer Freilandfläche von knapp 150 Hektar. Die Anbaufläche vergrößerte sich im Vergleich zum Jahr 2025 um 24 Hektar.
Trotz einiger sehr heißen Tage konnten die Landwirte mit 940 Tonnen fast 280 Tonnen Erdbeeren (Steigerung von rund 43 %) mehr ernten als im Vorjahr. Auch der Ertrag stieg von 53,6 Dezitonnen pro Hektar im Jahr 2025 auf 64,4 Dezitonnen pro Hektar.
Seit 2022 verringert sich die Anbaufläche für Erdbeeren im geschützten Anbau, das heißt in Gewächshäusern oder unter vergleichbaren hohen begehbaren Schutzabdeckungen, stetig.
Im Vorjahr betrug die Anbaufläche noch knapp 19 Hektar. Dieses Jahr sank die Anbaufläche auf etwas mehr als 16 Hektar.
Auch der Ertrag sank von 158,1 Dezitonnen pro Hektar auf 139,4 Dezitonnen pro Hektar. Aufgrund der gesunkenen Anbaufläche und des schlechteren Ertrags verringerte sich die Erntemenge von 300 Tonnen im Jahr 2025 auf weniger als 230 Tonnen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Spargel (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Spargelernte in Brandenburg 2026: 18.500 Tonnen, 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr
- Anbaufläche für erntefähigen Spargel 2026: minus fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar (geringste seit 2015)
- Erdbeer-Freilandfläche 2026: knapp 150 Hektar, plus 24 Hektar; Erdbeerernte Freiland 2026: 940 Tonnen, ca. 280 Tonnen mehr als 2025 (plus rund 43 %)
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Brandenburg Spargelernte: 18.500 Tonnen geerntet, 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr; Rückgang u.a. durch Trockenheit und fehlende Saisonarbeitskräfte; Anbaufläche für erntefähigen Spargel 2026 um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar gesunken, niedrigste seit 2015
- Brandenburg Erdbeerernte Freiland: knapp 150 Hektar, Anbaufläche +24 Hektar vs 2025; Ernte 940 Tonnen, fast 280 Tonnen mehr als im Vorjahr (+rund 43 %); Ertrag 53,6 Dezitonnen/ha (2025) auf 64,4 Dezitonnen/ha gestiegen
- Brandenburg Erdbeeren im geschützten Anbau: Anbaufläche seit 2022 rückläufig; von knapp 19 Hektar im Vorjahr auf etwas mehr als 16 Hektar gesunken; Ertrag von 158,1 auf 139,4 Dezitonnen/ha gefallen; Erntemenge von 300 Tonnen (2025) auf weniger als 230 Tonnen gesunken
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Trockenheit als Ursache für den Rückgang der Spargelernte in Brandenburg
- Mangel an Saisonarbeitskräften als weiterer Auslöser für geringere Erntemenge
- geringere Anbaufläche für erntefähigen Spargel (2026 um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar, niedrigste seit 2015) als Hintergrund im Kontext der Ernteentwicklung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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