Niedrigste Erdbeerernte im Freiland seit 1995 erwartet

20. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaft in : Erdbeeren & Spargel
Wiesbaden () – Die landwirtschaftlichen Betriebe in werden in diesem Jahr ersten Schätzungen zufolge mit 71.300 Tonnen Erdbeeren im Freiland 11,3 Prozent weniger ernten als im Jahr 2025 (80.400 Tonnen). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, würde damit die durchschnittliche Erntemenge von 94.400 Tonnen der Jahre 2020 bis 2025 um ein Viertel (24,5 Prozent) unterschritten und der niedrigste Wert seit 1995 (68.800) erreicht.

Die erwartete Spargelernte 2026 wird mit geschätzten 100.300 Tonnen 3,4 Prozent unter dem Ernteergebnis von 2025 (103.900 Tonnen) liegen. Sie würde damit 10,3 Prozent niedriger ausfallen als die mittlere Erntemenge von 2020 bis 2025 (111.800 Tonnen) und den niedrigsten Wert seit 2010 (92.400 Tonnen) erreichen.

Eine Ursache für die sinkende Erntemenge von Erdbeeren im Freiland sind die abnehmenden Anbauflächen: Sie gingen im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent von 8.060 Hektar auf 7.830 Hektar zurück. Im Vergleich mit dem sechsjährigen Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 ist dies einen Rückgang um 18,5 Prozent.

Regional wird die größte Ernte von Freiland-Erdbeeren 2026 mit 18.100 Tonnen in Niedersachsen (-18,0 Prozent) erwartet, gefolgt von mit 14.600 Tonnen (-13,4 Prozent) und mit 13.500 Tonnen (+6,8 Prozent).

Die im Ertrag stehenden Spargelanbauflächen gehen im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich mit 18.900 Hektar in 2026 gegenüber 19.200 Hektar in 2025 nur geringfügig zurück (-1,5 Prozent). Der Trend abnehmender Spargelanbauflächen der letzten Jahre scheint sich damit in 2026 abzuschwächen.

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Der meiste Spargel wird 2026 mit 21.000 Tonnen (+5,4 Prozent gegenüber 2025) voraussichtlich in Niedersachsen gestochen, dicht gefolgt von mit 20.100 Tonnen (-3,0 Prozent), und Brandenburg mit 18.500 Tonnen (-2,4 Prozent).

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Erdbeeren (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Freiland-Erdbeerernte 2026 wird auf 71.300 Tonnen geschätzt, 11,3 Prozent weniger als 2025 (80.400 Tonnen) und niedrigster Wert seit 1995 (68.800 Tonnen)
  • Freiland-Erdbeer-Anbauflächen sinken 2026 auf 7.830 Hektar (-2,9 Prozent gegenüber 2025) und -18,5 Prozent gegenüber dem Durchschnitt 2020 bis 2025
  • Spargelernte 2026 wird auf 100.300 Tonnen geschätzt, 3,4 Prozent unter 2025 (103.900 Tonnen); Niedersachsen soll am meisten stechen (21.000 Tonnen, +5,4 Prozent gegenüber 2025)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Deutschland, landwirtschaftliche Betriebe im Erdbeer-Freiland 2026: 71.300 Tonnen, -11,3% ggü. 2025 (80.400); niedrigster Wert seit 1995 (68.800), -24,5% ggü. Mittel 2020-2025 (94.400)
  • Deutschland, Spargelernte 2026: 100.300 Tonnen, -3,4% ggü. 2025 (103.900); -10,3% ggü. Mittel 2020-2025 (111.800), niedrigster Wert seit 2010 (92.400); Spargelanbaufläche 18.900 ha, -1,5% ggü. 2025 (19.200)
  • Regionen: Freiland-Erdbeeren 2026 Niedersachsen 18.100 Tonnen (-18,0%), Nordrhein-Westfalen 14.600 Tonnen (-13,4%), Baden-Württemberg 13.500 Tonnen (+6,8%); Spargel 2026 Niedersachsen 21.000 Tonnen (+5,4%), Bayern 20.100 Tonnen (-3,0%), Brandenburg 18.500 Tonnen (-2,4%)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sinkende Erntemengen bei Erdbeeren und Spargel 2026 im Vergleich zu 2025 und dem sechsjährigen Durchschnitt 2020 bis 2025, bei Erdbeeren zudem niedrigster Stand seit 1995
  • Bei Erdbeeren Abnahme der Anbauflächen im Freiland um 2,9 Prozent von 8.060 auf 7.830 Hektar, im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 Rückgang um 18,5 Prozent
  • Spargelanbauflächen gehen nur geringfügig zurück (-1,5 Prozent von 19.200 auf 18.900 Hektar), während die größten Ernten regional vor allem in Niedersachsen erwartet werden

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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