Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in NRW gestiegen

23. Juli 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Pflegekosten in NRW steigen

() – Die Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in sind im ersten Halbjahr 2026 um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das hat der Landesbetrieb IT.NRW am Donnerstag mitgeteilt.

Demnach erhöhten sich die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich versicherter Personen um 6,8 % und die für privat versicherte Personen um 6,2 %. Die Aufwendungen für Altenwohnheime oder betreutes Wohnen verteuerten sich im selben Zeitraum um 3,5 %.

Im Fünfjahresvergleich zeigt sich, dass die Preise für die stationäre Pflege gesetzlich Versicherter zwischen 2021 und 2025 um 15,6 % gestiegen sind.

Der höchste Preisanstieg zum Vorjahr wurde dabei im Jahr 2024 gemessen (+10,5 %). Zwischen den Jahren 2021 und 2022 kam es zu einem Preisrückgang, maßgeblich dafür war die Pflegereform 2021. Die Preise für die stationäre Pflege privat Versicherter stieg zwischen 2021 und 2025 mit 25,6 % überdurchschnittlich stark an.

Zum Vergleich: Die Preise für Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen insgesamt erhöhten sich um 16,6 %.

Steigende Preise zeigen sich jedoch nicht nur in Pflegeeinrichtungen. Betroffen ist auch, wer zu Hause auf professionelle Unterstützung angewiesen ist.

Die ambulante Pflege privat Versicherter war im ersten Halbjahr 2026 um 7,1 % teurer als im Vorjahreszeitraum, die gesetzlich Versicherter um 11,9 %. Neben den direkten Pflegekosten sind auch die Preise für zusätzliche Dienstleistungen gestiegen. So verteuerte sich auf Rädern im selben Zeitraum um 4,8 % und medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 1,5 %.

Im Fünfjahresvergleich von 2021 bis 2025 verzeichnete die ambulante Pflege privat Versicherter einen Anstieg von 26,8 % und die der gesetzlich Versicherten von 35,0 %. Essen auf Rädern verteuerte sich um 28,4 %, medizinische Bäder, Physiotherapie, Krankentransporte u. Ä. um 18,2 %.

Siehe auch:  Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (21.06.2026)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen um 5,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Stationäre Pflege: gesetzlich Versicherte +6,8 %, privat Versicherte +6,2 %, Altenwohnheime/Betreutes Wohnen +3,5 %
  • Ambulante Pflege im ersten Halbjahr 2026: privat +7,1 %, gesetzlich +11,9 %, Essen auf Rädern +4,8 %, medizinische Bäder/Physiotherapie/Krankentransporte u. Ä. +1,5 %

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen, Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, erstes Halbjahr 2026: insgesamt +5,8 % ggü. Vorjahreszeitraum; stationäre Pflege gesetzlich versicherter Personen +6,8 %, privat versicherter Personen +6,2 %; Altenwohnheime oder betreutes Wohnen +3,5 %
  • Nordrhein-Westfalen, stationäre Pflege im Fünfjahresvergleich 2021 bis 2025: gesetzlich Versicherte +15,6 %; privat Versicherte +25,6 %; höchster Vorjahresanstieg 2024: +10,5 %; Gesamterhöhung Dienstleistungen in Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen +16,6 %
  • Nordrhein-Westfalen, ambulante Pflege erstes Halbjahr 2026: privat Versicherte +7,1 %, gesetzlich Versicherte +11,9 %; Essen auf Rädern +4,8 %; medizinische Bäder/Physiotherapie/Krankentransporte u. Ä. +1,5 %; Fünfjahresvergleich 2021 bis 2025: ambulant privat +26,8 %, ambulant gesetzlich +35,0 %, Essen auf Rädern +28,4 %, übrige Zusatzleistungen +18,2 %

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Preise für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 5,8 %, mit stärkerem Anstieg bei stationärer Pflege gesetzlich versicherter Personen (+6,8 %) und privat versicherter Personen (+6,2 %) sowie bei Altenwohnheimen/betreutem Wohnen (+3,5 %)
  • Als Hintergrund/Einordnung zeigt der Fünfjahresvergleich seit 2021 deutlich steigende Kosten; der höchste Vorjahresanstieg stationär lag 2024 bei +10,5 %, während es zwischen 2021 und 2022 durch die Pflegereform 2021 zu einem Preisrückgang kam; insgesamt waren Preise 2021 bis 2025 stationär gesetzlich Versicherten stärker angestiegen als privat (+15,6 % vs. +25,6 %)
  • Auslöser/kontextbezogener Bereich außerhalb von Einrichtungen: auch ambulante Pflege und Zusatzleistungen wurden teurer, z. B. ambulante Pflege privat +7,1 % und gesetzlich +11,9 %, Essen auf Rädern +4,8 % sowie medizinische Bäder/Physiotherapie/Krankentransporte u. Ä. +1,5 %

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • IT.NRW hat die Preisentwicklung für Dienstleistungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht und die Erhöhungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beziffert
  • Für stationäre und ambulante Pflege sowie Zusatzleistungen wurden konkret höhere Preise ermittelt, darunter die stationäre Pflege gesetzlich Versicherter (+6,8 %) und privat Versicherter (+6,2 %) sowie ambulante Pflege gesetzlich (+11,9 %) und privat (+7,1 %)
  • IT.NRW hat zudem die Preisentwicklung im Fünfjahresvergleich von 2021 bis 2025 ausgewiesen, um die langfristigen Veränderungen für stationäre und ambulante Angebote darzustellen
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