Flüge ins Ausland im ersten Halbjahr deutlich teurer

13. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Flugreisen und Pauschaltourismus in

() – Die Preise für Flugtickets und Pauschalreisen ins Ausland sind zuletzt stark gestiegen.

Tickets für internationale Flüge verteuerten sich im 1. Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte. Betrachtet man die Preise für Auslandsflüge in der Economy-Class, gab es die größten Steigerungen bei Flügen nach Mittelamerika (+12,5 Prozent). Für Flüge ins europäische Ausland zahlten Flugreisende im 1. Halbjahr 2026 rund 11,5 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2025, nach Asien und 4,9 Prozent mehr. Langstreckenflüge nach Nordamerika verteuerten sich um 3,7 Prozent, nach Südamerika um 0,3 Prozent. Günstiger geworden sind hingegen Flugtickets nach Afrika (-12,0 Prozent).

Ebenfalls deutlich stiegen die Ticketpreise für Flüge innerhalb Deutschlands: 9,5 Prozent mehr kosteten Inlandsflüge im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch für Pauschalreisen mussten Urlauber tiefer in die Tasche greifen: Pauschalreisen ins Ausland waren im 1. Halbjahr 2026 durchschnittlich 3,0 Prozent teurer als im Vorjahreszeitraum. Preissteigerungen gab es für Pauschalreisen nach (+5,2 Prozent), auf die Kanaren (+4,6 Prozent) und Balearen (+3,6 Prozent). Die Preise für Pauschalreisen in die Türkei (+1,3 Prozent) stiegen moderat gegenüber dem 1. Halbjahr 2025. Bei Pauschalreisen nach veränderten sich die Preise für Verbraucher kaum (+0,2 Prozent).

Bei Pauschalreisen innerhalb Deutschlands fiel der Preisanstieg zuletzt ähnlich wie bei den Auslandsreisen aus: Heimische Pauschalreisen verteuerten sich im 1. Halbjahr 2026 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flughafen BER (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Flugticketpreise für internationale Flüge stiegen im 1. Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent; besonders nach Mittelamerika (+12,5 Prozent) sowie ins europäische Ausland (+11,5 Prozent)
  • Flugticketpreise für Inlandsflüge stiegen im 1. Halbjahr 2026 um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Pauschalreisen ins Ausland wurden im 1. Halbjahr 2026 durchschnittlich 3,0 Prozent teurer; heimische Pauschalreisen verteuerten sich um 2,8 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Flugreisende mit internationalen Flügen und Pauschalreisen ins Ausland; Preisanstieg für internationale Auslandsflüge im 1. Halbjahr 2026 um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, größte Steigerung nach Mittelamerika (+12,5 Prozent), europäisches Ausland (+11,5 Prozent) sowie Afrika günstiger (-12,0 Prozent)
  • Regional/Route: Pauschalreisen ins Ausland im 1. Halbjahr 2026 im Schnitt +3,0 Prozent; stärkere Zunahmen nach Ägypten (+5,2 Prozent), Kanaren (+4,6 Prozent) und Balearen (+3,6 Prozent), Türkei (+1,3 Prozent) moderat, Griechenland nahezu unverändert (+0,2 Prozent)
  • Zusätzlich betroffen sind Inlandsreisen in Deutschland; Ticketpreise für Flüge innerhalb Deutschlands im 1. Halbjahr 2026 +9,5 Prozent und Pauschalreisen innerhalb Deutschlands +2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Steigende Ticketpreise für internationale Flüge im 1. Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent, mit stärksten Anstiegen nach Mittelamerika (+12,5 Prozent) sowie höheren Preisen nach Europa (+11,5 Prozent)
  • Auch Inlandsflüge verteuerten sich deutlich um 9,5 Prozent im 1. Halbjahr 2026; zudem stiegen Pauschalreisen ins Ausland durchschnittlich um 3,0 Prozent, besonders nach Ägypten (+5,2 Prozent) sowie auf Kanaren (+4,6 Prozent) und Balearen (+3,6 Prozent)
  • Zusätzlich verteuerten sich Pauschalreisen innerhalb Deutschlands um 2,8 Prozent; Ursachen und konkrete Hintergründe werden im Artikel nicht genannt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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