Umfrage: Deutsche uneins über Verbot von Leihmutterschaften
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Debatte um Leihmutterschaft in Berlin
Berlin () – Die Menschen in Deutschland sind bei der Frage nach dem Verbot von Leihmutterschaften gespalten. Das geht aus einer Insa-Befragung mit 1.004 Teilnehmern hervor, die vom 17. bis 20. Juli 2026 im Auftrag der „Bild“ durchgeführt wurde.
Demnach halten 41 Prozent es für (eher) falsch, dass Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind. 39 Prozent finden das Verbot (eher) richtig. 20 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort.
Unter den Anhängern der Union finden 47 Prozent das Verbot (eher) richtig. Bei den SPD-Wählern vertreten 48 Prozent diese Auffassung. Dagegen halten 42 Prozent der AfD-Wähler, 47 Prozent der Wähler der Linkspartei sowie 49 Prozent der FDP-Wähler das Verbot jeweils für (eher) falsch.
Bei den Grünen-Wählern zeigte sich ein ausgeglichenes Bild: Jeweils 43 Prozent hielten das Verbot für (eher) richtig beziehungsweise (eher) falsch. Auch unter den BSW-Wählern ergab sich kein klares Meinungsbild. Dort fanden 32 Prozent das Verbot (eher) falsch und 30 Prozent (eher) richtig.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kleinkind auf Spielplatz (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- In einer Insa-Befragung (1.004 Teilnehmer, 17. bis 20. Juli 2026, Auftrag „Bild“) halten 41 Prozent ein Verbot von Leihmutterschaften für (eher) falsch, 39 Prozent für (eher) richtig, 20 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort
- Unter Union-Anhängern halten 47 Prozent das Verbot (eher) richtig, bei SPD-Wählern 48 Prozent; bei AfD-Wählern 42 Prozent, Linkspartei-Wählern 47 Prozent und FDP-Wählern 49 Prozent (eher) falsch
- Bei Grünen-Wählern halten je 43 Prozent das Verbot (eher) richtig bzw. (eher) falsch; bei BSW-Wählern 32 Prozent (eher) falsch und 30 Prozent (eher) richtig
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Deutschland; betroffen sind die Befragten in einer Insa-Umfrage (1.004 Teilnehmer) vom 17. bis 20. Juli 2026 zur Frage nach einem Verbot von Leihmutterschaften; insgesamt 39% (eher) richtig, 41% (eher) falsch, 20% keine Angabe/unentschlossen
- Region/Zielgruppe: Wählergruppen nach Partei; Union 47% (eher) richtig, SPD 48% (eher) richtig, AfD 42% (eher) falsch; Linkspartei 47% (eher) falsch, FDP 49% (eher) falsch, Grüne jeweils 43% (eher) richtig bzw. (eher) falsch, BSW 32% (eher) falsch vs. 30% (eher) richtig
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Insa-Befragung in Deutschland zur Frage eines Verbots von Leihmutterschaften, durchgeführt vom 17. bis 20. Juli 2026 im Auftrag von „Bild“, mit 1.004 Teilnehmern
- Gesellschaftliche Spaltung der Meinungen: 41 Prozent (eher) dagegen, 39 Prozent (eher) dafür, 20 Prozent ohne Angabe oder ohne Antwort
- Parteigruppen zeigen unterschiedliche Bewertungen: z. B. höhere Zustimmung bei Union- und SPD-Wählern, mehr Ablehnung bei AfD-, Linkspartei- und FDP-Wählern, bei Grünen ausgeglichen und bei BSW kein klares Bild
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Keine Angabe
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