NRW erhöht Landarztquote auf 8,8 Prozent

16. Juli 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

NRW: Landarztquote für Hausärzte

() – hat die Landarztquote für Medizinstudienplätze erhöht. Ab dem Wintersemester 2026/27 stehen 227 Plätze für Bewerber zur Verfügung, die sich verpflichten, nach ihrer Facharztausbildung zehn Jahre lang in unterversorgten ländlichen Regionen, als Hausarzt zu arbeiten.

Das teilten Behörden am Donnerstag mit.

Der Anteil der Studienplätze an staatlichen Universitäten, die für die Landarztquote reserviert sind, steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent. Das sind 25 Plätze mehr als bisher, ein Plus von zwölf Prozent.

Seit Einführung der Quote im Wintersemester 2019/20 wurde die Zahl der Plätze damit um insgesamt rund 32 Prozent erhöht. Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte, NRW leiste bundesweit den größten Beitrag zur Ausbildung von Ärzten.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte, das Modell habe sich bewährt und finde inzwischen Nachahmer in anderen Ländern.

Mehr als 1.100 künftige Hausärzte sind aktuell über die Landarztquote verpflichtet, die ersten haben ihr Studium bereits abgeschlossen und befinden sich in der Weiterbildung zum Facharzt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt über das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz.

Dabei werden neben der Abiturnote und dem Ergebnis des Medizinertests auch berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sowie ein Auswahlgespräch berücksichtigt, bei dem soziale und empathische Kompetenzen im Vordergrund stehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nordrhein-Westfalen erhöht die Landarztquote für das Wintersemester 2026/27 auf 227 Studienplätze, mit Verpflichtung zu zehn Jahren Arbeit als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen nach der Facharztausbildung
  • Der Anteil der für die Landarztquote reservierten Studienplätze an staatlichen Universitäten steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent, das entspricht 25 zusätzlichen Plätzen (+12 Prozent)
  • Die Quote wurde seit Einführung im Wintersemester 2019/20 insgesamt um rund 32 Prozent ausgebaut, aktuell sind mehr als 1.100 künftige Hausärzte über die Landarztquote verpflichtet

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen: ab Wintersemester 2026/27 227 Medizinstudienplätze für die Landarztquote; Ziel sind Bewerber, die nach der Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen arbeiten; Verpflichtung betrifft aktuell mehr als 1.100 künftige Hausärzte
  • NRW: Anteil der für die Landarztquote an staatlichen Universitäten reservierten Plätze steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent; das sind 25 Plätze mehr (+12 Prozent); seit Wintersemester 2019/20 insgesamt rund 32 Prozent mehr Plätze
  • Auswahl in NRW durch das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz; berücksichtigt Abiturnote, Medizinertest, berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sowie ein Auswahlgespräch mit Fokus auf soziale und empathische Kompetenzen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erhöhung der Landarztquote in Nordrhein-Westfalen ab Wintersemester 2026/27 auf 227 verpflichtende Plätze in unterversorgten ländlichen Regionen, nach Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt tätig zu sein
  • Hintergrund: Anteil der für die Landarztquote reservierten Studienplätze an staatlichen Universitäten steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent; seit Einführung 2019/20 insgesamt rund 32 Prozent mehr Plätze, um mehr Hausärzte auszubilden
  • Auslöser/Kontext: Modell wurde als bewährt beschrieben und findet Nachahmer in anderen Ländern; Auswahl berücksichtigt Abiturnote, Medizinertest, berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sowie ein Auswahlgespräch zu sozialen und empathischen Kompetenzen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Behörden in NRW stellen ab dem Wintersemester 2026/27 insgesamt 227 Plätze für die Landarztquote bereit, die sich verpflichten, nach der Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen zu arbeiten
  • Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz wählt die Bewerberinnen und Bewerber für die Landarztquote aus und berücksichtigt dabei Abiturnote, Medizinertest, berufliche Erfahrungen sowie ein Auswahlgespräch zu sozialen und empathischen Kompetenzen
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