SED-Opferbeauftragte kritisiert Singen der DDR-Hymne
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Kritik in Berlin
Berlin () – Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Sie spreche sich stets gegen eine Verharmlosung der DDR aus, und das Singen der Hymne gehöre für sie dazu, sagte Zupke der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der eine Diktatur gewesen sei, ein Unrechtsstaat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte. Es sei ein Staat gewesen, in dem fundamentale Menschenrechte tagtäglich verletzt worden seien.
„Für die Menschen, die zu Opfern des Systems wurden, ist eine solche Geschichtsvergessenheit unerträglich, keine Satire“, so Zupke.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Evelyn Zupke (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Evelyn Zupke hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert
- Zupke sagte, die DDR-Nationalhymne dürfe nicht verharmlost werden, da sie für den Diktatur- und Unrechtsstaat mit Überwachung, Schikanen und Menschenrechtsverletzungen stehe
- Zupke bezeichnete das Singen der Hymne als unerträglich für Menschen, die Opfer des SED-Systems wurden, und stellte klar, dass es keine Satire sei
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Evelyn Zupke als Bundesbeauftragte für Opfer der SED-Diktatur kritisiert das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung; keine konkreten Regionen oder Zahlen genannt
- Betroffen sind Teilnehmende/Publikum der AfD-Veranstaltung sowie Personen, die als Opfer des SED-Regimes gelten; keine Fristen oder Zeiträume genannt, aber Bezug auf das DDR-System und dessen Unrechtscharakter
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kritik am Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung wegen Symbolkraft der Hymne für einen diktatorischen und als Unrechtsstaat beschriebenen Staat mit Verletzung fundamentaler Menschenrechte
- Anlass ist eine von Evelyn Zupke betonte Geschichtsvergessenheit bzw. Verharmlosung der DDR, die sie für betroffene Opfer als unerträglich einordnet
- Hintergrund ist die von ihr dargestellte Überwachung, Schikane und Einsperrung von Bürgern in der DDR als Kontext für die Bewertung der Hymne
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Evelyn Zupke kritisiert öffentlich das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung und ordnet es als Teil von Geschichtsverharmlosung der DDR ein
- Sie setzt sich dafür ein, dass die DDR nicht verharmlost wird, und stellt klar, dass sie das Singen der Hymne in diesem Kontext ablehnt
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