BSW wirft Bund und Ländern Kahlschlag im Gesundheitswesen vor
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Brandenburg kritisch beleuchtet
Potsdam () – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat den Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes durch Bundestag und Bundesrat scharf kritisiert. Das Gesetz führe zu massiven Einschnitten in der Gesundheitsversorgung, teilte der gesundheits- und sozialpolitische Sprecher Andreas Kutsche am Samstag mit.
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Praxen würden finanziell weiter ausgehöhlt.
Selbst Sicherstellungskrankenhäuser gerieten dadurch unter zusätzlichen Druck. Kutsche zufolge drohen weitere Abteilungsschließungen und ein erheblicher Stellenabbau.
Besonders verurteilte er das Verhalten der SPD, die im Bundesrat Nachbesserungen gefordert, im Bundestag dem Gesetz aber zugestimmt habe.
Die BSW-Fraktion hatte die Landesregierung aufgefordert, sich im Bundesrat gegen das Gesetz einzusetzen und erforderlichenfalls die Anrufung des Vermittlungsausschusses zu unterstützen. Kutsche kündigte an, sich weiter mit aller Kraft für die Rücknahme der Kürzungen und eine dauerhafte Sicherung der Gesundheitsversorgung einzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 10.07.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- BSW-Fraktion kritisiert GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz scharf.
- Gesetz führt zu Einschnitten in der Gesundheitsversorgung und droht mit Abteilungsschließungen.
- BSW fordert von der Landesregierung, sich im Bundesrat gegen das Gesetz einzusetzen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Praxen in Brandenburg
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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Massive Einschnitte in der Gesundheitsversorgung durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
- Finanzielle Aushöhlung von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Praxen
- Druck auf Sicherstellungskrankenhäuser, mögliche Abteilungsschließungen und Stellenabbau
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Landesregierung wird aufgefordert, sich im Bundesrat gegen das Gesetz einzusetzen.
- Unterstützung der Anrufung des Vermittlungsausschusses.
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