Ramelow kritisiert VW-Sparpläne als Angriff auf Ostdeutschland

10. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Kritik an VW-Spardiskussion in Berlin

() – Bodo Ramelow, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Ostdeutschland der Fraktion Die Linke im Bundestag, hat die bekannt gewordenen Sparpläne des Volkswagen-Vorstands scharf kritisiert. Das teilte der Politiker am Freitag mit.

Demnach sieht der Vorstand des Autobauers vor, ab 2031 möglicherweise massiv Stellen abzubauen und Werke, insbesondere das Werk in , zu schließen.

Der Aufsichtsrat von VW hatte die Pläne zwar mit den Stimmen von Gewerkschaft und dem Konzern-Miteigentümer in seiner jüngsten Sitzung abgelehnt. Ramelow zufolge kehre damit jedoch keine Sicherheit ein. „Es ist gut, dass die Sparpläne dank der Landesbeteiligung Niedersachsens am Konzern und der Mitbestimmung durch die IG Metall erst einmal gestoppt wurden – doch vom Tisch sind sie nicht.

Entlassungen und Schließungen sind weiter möglich“, wird Ramelow in der Mitteilung zitiert.

Ramelow forderte das VW-Management auf, einen Zukunftspfad einzuschlagen. Statt auf Stellenabbau und Standortschließung müsse der Blick in die Zukunft gerichtet werden. „Das Leitthema heißt Elektromobilität und regenerative Energie.

Grade Zwickau und die Zulieferer in der Region wären durch ihre Kompetenzen und Erfahrungen für einen Weg in die Zukunft prädestiniert“, so Ramelow. Er kritisierte die VW-Führung als verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten und den betroffenen Regionen.

Siehe auch:  Wetterbericht für Thüringen (05.07.2026)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bodo Ramelow (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Volkswagen plant möglicherweise ab 2031 massiven Stellenabbau und Schließung von Werken, insbesondere in Zwickau.
  • Aufsichtsrat hat diese Pläne mit den Stimmen von Gewerkschaft und Niedersachsen abgelehnt, jedoch bleiben Entlassungen und Schließungen möglich.
  • Ramelow fordert einen Fokus auf Elektromobilität und regenerative Energie als Zukunftspfad.

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  • betrifft Volkswagen, Beschäftigte, Regionen in Ostdeutschland, insbesondere Zwickau
  • mögliche Stellenabbau und Werksschließungen ab 2031
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  • Sparpläne des VW-Vorstands vor möglichen Stellenabbau und Werkschließungen ab 2031
  • Ablehnung der Pläne durch den Aufsichtsrat, jedoch keine endgültige Sicherheit für die Mitarbeiter
  • Forderung nach einem Fokus auf Elektromobilität und regenerative Energie statt auf Stellenabbau
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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