Ricarda Lang wirft Merz Empathielosigkeit vor

9. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland

() – Die grüne Sozialpolitikerin und Ex-Parteichefin Ricarda Lang wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fehlendes Verständnis für die Menschen im Land vor.

Viele Menschen wüssten, dass sich Dinge ändern müssten, viele wollten das auch, sagte Lang den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Doch es scheitere an einer Regierung, die nicht in der Lage sei, zumindest ein wenig Empathie für die Menschen aufzubringen, die von den Veränderungen am stärksten betroffen sind. „Stattdessen erleben wir den Bundeskanzler einmal mehr in seiner vollkommenen Empathielosigkeit“, sagte Lang.

Während unzählige Familien in zwischen zwei Jobs und Kita-Abholung erschöpft der nächsten Mieterhöhung hinterherhechelten, verteile der Bundeskanzler eine verbale Ohrfeige nach der anderen, führte die Grünen-Politikerin aus. Der Vater zu faul, die Mutter zu oft krank: „Wenn Friedrich Merz aufs Land blickt, blickt er herab – auf 83,5 Millionen Menschen, die ihm offenbar nicht gut genug sind“, sagte Lang. So halte man den Laden nicht zusammen. „Ich wünsche Friedrich Merz von Herzen, dass er lernt, die Menschen zu lieben, für die er Politik macht.“

Neben Empathie brauche es für die Umsetzung von Reformen ihrer Ansicht nach einen Plan und eine gerechtere Verteilung der Lasten. Gerade junge Familien hätten das Gefühl, immer schneller und mehr zu arbeiten, aber es reiche trotzdem nicht, um etwas aufzubauen – und würden dann von Leuten lesen, die 300 Wohnungen erben, darauf aber nicht mal Erbschaftssteuer zahlen müssten. „Das ist zutiefst leistungsfeindlich und ungerecht“, sagte Lang. „Die Vielen sollen den Gürtel enger schnallen, aber ein paar Wenige vergolden sich die Gürtelschnalle: Natürlich fliegt dir das um die Ohren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 06.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ricarda Lang kritisiert Friedrich Merz für fehlende Empathie gegenüber den Menschen im Land.
  • Lang betont, dass viele Menschen das Gefühl haben, schneller und härter arbeiten zu müssen, ohne tatsächlich voranzukommen.
  • Sie fordert eine gerechtere Lastenverteilung und verweist auf die Ungerechtigkeit, dass einige Erben keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Familien in Deutschland, insbesondere junge Familien
  • Regionen: Deutschland
  • Anliegen: Fehlende Empathie der Regierung, Ungerechtigkeit bei Vermögensverteilung
  • Zahl: 83,5 Millionen Menschen betroffen
  • Frist: Keine Angabe

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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