US-Militär greift erneut Ziele im Iran an
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Konflikt und Militärintervention im Iran
Teheran () – Das US-Militär hat am späten Mittwochabend erneut Ziele im Iran angegriffen.
Auf Anweisung des Oberbefehlshabers, US-Präsident Donald Trump, „haben die Streitkräfte des US-Zentralkommandos damit begonnen, weitere Angriffe gegen den Iran durchzuführen, um dessen Fähigkeit, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen“, teilte das US-Zentralkommando auf der Plattform X mit. „Die Vereinigten Staaten machen den Iran für die jüngsten ungerechtfertigten Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Besatzungen verantwortlich, die sich frei auf dieser wichtigen internationalen Wasserstraße bewegen.“
Iranische Medien berichteten über mehrere Explosionen. In der Region um Tschahbahar gibt es demnach Stromausfälle.
US-Präsident Donald Trump hatte am Vormittag den noch geltenden Waffenstillstand offen infrage gestellt. „Meiner Meinung nach ist es vorbei“, sagte er beim Nato-Gipfel in Ankara auf die Frage, ob der Waffenstillstand beendet sei. Er wolle „nichts mehr mit ihnen zu tun haben“.
Die USA und der Iran hatten Mitte Juni eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern besiegelte und eine 60-tägige Verhandlungsphase vorsah, um ein endgültiges, dauerhaftes Friedensabkommen zu erzielen. Allerdings hatte es zuletzt immer häufiger Verstöße gegen dieses Abkommen gegeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Iran-Protest (Archiv) |
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